StartseiteMarktanalyseAusblick ATX, DAX und Wall Street: Nahostkonflikt und NFPs im Fokus

Ausblick ATX, DAX und Wall Street: Nahostkonflikt und NFPs im Fokus

Der Iran-Konflikt dürfte auch in den kommenden Tagen weiterhin die bestimmende Thematik bleiben. Nach wie vor scheint ein Ende der geopolitischen Risiken im Nahen Osten nicht in Sicht.
Von Timo Emden
ATX Index
Photo: Shutterstock.com

Ende der vergangenen Handelswoche hatte Präsident Donald Trump angekündigt, das Ultimatum an den Iran, die Straße von Hormus freizugeben, erneut zu verlängern. Bis zum 6. April (20 Uhr US-Ostküstenzeit) werde es demnach keine Angriffe auf Kraftwerke im Iran geben, schrieb Trump auf seiner eigenen Plattform Truth Social.

Mit Veröffentlichung der offiziellen US-Arbeitsmarktdaten könnte es am Freitag geldpolitische Impulse geben.

Unsicherheit wegen Iran-Krieg dürfte anhalten – Wirtschaftsdatenkalender könnte immer wieder für Impulse sorgen

Die Unsicherheit über die nicht absehbaren Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die Weltwirtschaft dürfte weiterhin als zentraler Belastungsfaktor fungieren. Mittlerweile dauert die geopolitische Eskalation etwa einen Monat an. Anleger hoffen nach wie vor auf eine Waffenruhe bzw. ein zeitnahes Ende des Konflikts.

Aus Sicht des Wirtschaftsdatenkalenders dürfte es am Montag mit vorläufigen Inflationsraten für die Bundesrepublik Deutschland spannend werden (14:00 Uhr).

Am Dienstag folgen die vorläufigen Teuerungszahlen für die Eurozone (11:00 Uhr).

„JOLTs“ am Dienstag und US-Einzelhandelsumsätze am Mittwoch im Blick

Die sogenannten „JOLTs“ (Job Openings and Labor Turnover Survey) werden am Dienstag um 16:00 Uhr erwartet.

Zur Wochenmitte gilt es die US-Einzelhandelsumsätze als auch den ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe zu beachten (16:00 Uhr).

Ökonomen erwarten Stellenplus im Vergleich zum Vormonat – NFPs könnten geldpolitische Impulse liefern

Die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) stehen folgerichtig um 14:30 Uhr auf der Agenda. Fachleute rechnen mit einem Stellenplus außerhalb der Landwirtschaft in Höhe von 48.000 Einheiten für den Monat März, nachdem im Februar 92.000 Stellen abgebaut wurden.

Zu beachten gilt es auch die US-Arbeitslosenquote als auch die Entwicklung der durchschnittlichen Stundenlöhne.

Laut „Fed-Watch-Tool“ der CME Group rechnen 97,9 Prozent der Marktteilnehmer mit einer weiteren Zinspause auf der US-Notenbanksitzung am 29.04.2026 und 2,1 Prozent sogar mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,50 bis 3,75 Prozent.

Insgesamt dürfte die US-Geldpolitik angesichts des nach wie vor andauernden Iran-Krieges weiterhin nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Abschließend in der Woche folgt das Pendant zum ISM-Einkaufsmanager für den Dienstleistungssektor (16:00 Uhr).

ATX

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Quelle: TradingView
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DAX

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Dow Jones Industrial Average

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NASDAQ100

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S&P 500

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