CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko eines schnellen Geldverlustes. 75 % der Kleinanlegerkonten machen Verluste beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko des Geldverlustes einzugehen.
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Was ist ein Margin-Call?

Ein Margin-Call (Nachschussforderung) ist keine gute Nachricht. Er tritt ein, wenn das Eigenkapital auf Ihrem Margin-Konto zu niedrig wird, um Ihre Trades und andere Kreditansprüche zu decken. In diesem Fall müssen Sie Ihr Konto mit zusätzlichen Mitteln aufstocken, um mögliche Verluste auszugleichen.

Sie können Schutzmechanismen einrichten, um einen Margin-Call zu verhindern, z. B. eine Stop-Order. Solche Aufträge sind wie eine Art Versicherung. Sie sind sehr nützlich, nicht nur für Anfänger, sondern auch für erfahrene Anleger.

Wenn Sie Ihre Haltemargin nicht aufstocken, nachdem Sie einen Margin-Call erhalten haben, droht Ihnen der finanzielle Ruin.

Margin-Closeout: alles Wissenswerte

Jeder Margin-Trader hat ein Limit für den Margin-Closeout. Damit sind Sie vor Verlusten bei jeder Handelsposition geschützt. Das Margin-Level finden Sie auf Ihrer Trading-Plattform.

Beachten Sie diese Richtwerte:

  • Gute Deckung (über 100%): Wenn die Margin mehr als 100 % beträgt, haben Sie eine ausreichende Deckung, um alle Ihre Positionen offen zu halten. Es besteht keine Notwendigkeit, derzeit weitere Mittel hinzuzufügen.
  • Nicht so gut (75 % - 100 %): Dies könnte der Fall sein, wenn Ihr Margin-Level unter 100 % sinkt und Sie einen Margin-Call erhalten.
  • Automatische Schließung und Warnung (50 % und darunter): Das könnte passieren, wenn Ihr Margin-Level unter den Schwellenwert von 75 % sinkt.
  • Schließung ohne Vorwarnung: Eine plötzliche Marktbewegung, die sich auf Ihre offenen Positionen auswirkt, führt dazu, dass Ihre Haltemargin plötzlich von 75 % auf 50 % fällt.
  • Kommt es zu einem Closeout, beginnt Ihr Broker mit der Schließung Ihrer Positionen, bis Ihr Margin-Konto wieder etwa 75 % erreicht.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Denken Sie daran, dass der Broker die Sicherheitsleistung für Ihr Konto jederzeit ändern kann. Dabei werden diese Entscheidungen in der Regel nicht von Menschen getroffen, da die meisten Handelsplattformen mit Software betrieben werden.

Der Erfolg des Online-Tradings hängt auch von der Geschwindigkeit ab, mit der eine Transaktion ausgeführt wird. Die Internetverbindung, die Software sowie die Hardware müssen zuverlässig sein. Auch das Risiko von Geräteausfällen muss einkalkuliert werden.

Zudem ist zu bedenken, dass für das Konto unter Umständen geringe Provisionen und Zinsen zu zahlen sind. Diese Kosten werden von etwaigen Gewinnen abgezogen.

Was ist das Worst-Case-Szenario?

Wenn sich der Markt plötzlich gegen Sie bewegt, während Sie eine offene Position haben, können Sie möglicherweise Ihr gesamtes Guthaben auf Ihrem Margin-Konto verlieren und noch mehr Schulden machen.

Ihr Broker wird sich zwar sehr bemühen, alle Ihre Positionen zu schließen, doch ist es unter Umständen nicht möglich, dies schnell genug zu tun und so die Verluste zu stoppen.

Einige Handelsplattformen für Privatanleger bieten Garantien an: Sollte die Schließung der Positionen durch den Broker Ihre Verluste im Rahmen Ihrer Haltemargin nicht begrenzen können, werden alle zusätzlichen Schulden abgeschrieben.

Sie würden nur das Geld verlieren, das Sie bei dem Broker eingezahlt haben.

Lesen Sie immer das Kleingedruckte.

Was ist das Best-Case-Szenario?

Sie traden mit Vorsicht, indem Sie Limit-Orders statt Marktaufträge verwenden oder Stop-Losses zur Begrenzung der Verluste platzieren. Sie überwachen Ihre Positionen und schließen verlustbringende Trades schnell, um einen Margin-Call zu vermeiden.

Sie profitieren von den beträchtlichen Gewinnen, die das Margin-Trading mit sich bringen kann, und vermeiden gleichzeitig potenziell größere Verluste.

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Vorteile und Risiken des Margin-Tradings

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