Tenable sieht kritische Infrastrukturen durch staatliche Hackergruppen und KI-gestützte Angriffe stärker bedroht
Von Public Technologies
- Tenable Holdings Inc. sieht Betreiber kritischer Infrastrukturen in einer verschärften Cyber-Bedrohungslage durch staatlich unterstützte Akteure, insbesondere Iran-nahe Gruppen, sowie durch KI-gestützte Angriffe.
- Ein zentrales strukturelles Risiko seien Lücken in der Asset-Transparenz, vor allem bei schwer inventarisierbaren, älteren OT-Systemen, die dadurch unüberwacht und ungepatcht blieben.
- Angreifer nutzten KI, um konvergente IT/OT-Netze in hoher Geschwindigkeit zu kartieren, Legacy-Systeme zu identifizieren, in OT-Umgebungen zu pivotieren und sich fehlendes ICS-Fachwissen über Sprachmodelle anzueignen.
- Für die Abwehr rückt das Papier eine Basisstrategie in den Vordergrund: priorisierte Schwachstellenreduktion, Austausch nicht mehr unterstützter Geräte, schnelle Wiederherstellungsfähigkeit sowie stärkere Protokollierung und Überwachung.
- Iran-affiliierte APT-Gruppen hätten seit Februar in den USA Wasser-, Energie- und Regierungsstellen angegriffen, teils mit Betriebsstörungen und finanziellen Verlusten durch Manipulationen an PLC-, HMI- und SCADA-Umgebungen.
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