Redcare-Report sieht Europas Arzneimittelengpässe oft als Verteilungs- statt Produktionsproblem

Von Public Technologies
  • Redcare Pharmacy ordnet in einer neuen Branchenanalyse Europas Arzneimittelengpässe primär als logistisches und regulatorisches Verteilungsproblem ein.
  • Die Studie wertete Engpassdaten zu 49 kritischen Medikamenten in sechs Ländern aus.
  • Ergebnis: Präparate können in einem EU-Land fehlen, obwohl sie in anderen EU-Ländern verfügbar sind.
  • Als Hebel nennt der Bericht EU-weite E‑Rezepte über MyHealth@EU im Rahmen des European Health Data Space.
  • MyHealth@EU soll ab dem ersten Quartal 2029 in allen Mitgliedstaaten verfügbar sein.
  • Autorisierte Online-Apotheken könnten grenzüberschreitend verfügbare Bestände sicher an Patientinnen und Patienten vermitteln, flankiert vom Critical Medicines Act.
  • Zur Umsetzung empfiehlt der Bericht unter anderem harmonisierte E‑Rezept-Standards sowie klare Erstattungs- und Governance-Regeln.


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