Prudential-Umfrage: 86 Prozent Rentner fühlen sich nicht frei, Ersparnisse für Genuss auszugeben
Von Public Technologies
- Prudential Financial Inc. sieht in einer neuen Branchenanalyse eine wachsende „License-to-Spend“-Hürde im US-Ruhestandsmarkt: 86 Prozent der Befragten fühlen sich nicht frei, ihre Ersparnisse für Dinge zu nutzen, die ihnen Freude bereiten.
- Auch bei Haushalten mit mindestens 500'000 anlegbaren Vermögenswerten geben 61 Prozent an, sich beim Ausgeben für Genuss unwohl zu fühlen.
- Als wichtigste Bremsfaktoren nennt die Studie Zweifel an der Stabilität der Sozialversicherung (44 Prozent), Inflation (42 Prozent) sowie Gesundheits- und Pflegekosten (34 Prozent).
- Strategisch rückt damit der Markt für garantierte lebenslange Einkommen stärker in den Fokus: 66 Prozent würden eine lebenslange garantierte Monatszahlung einer Einmalzahlung vorziehen, 58 Prozent würden bei abgesicherten Grundausgaben eher Geld ausgeben.
- Gleichzeitig bleibt der Beratungs- und Planungsgrad niedrig; nur 23 Prozent der Vorruheständler haben einen klaren Ruhestandsplan, 16 Prozent verfügen über eine Entnahmestrategie, 28 Prozent arbeiten mit einem Berater.
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