Inflations- und Kriegssorgen belasten Anleihemärkte
Singapur, 30. Sep (Reuters) - Steigende Anleiherenditen und Inflationssorgen haben die globalen Anleihemärkte am Mittwoch belastet, während sich die Aktienmärkte weitgehend widerstandsfähig zeigten. Hintergrund sind Sorgen über die Staatsfinanzen, ein hohes Angebot an Neuemissionen und eine steigende Inflation, angeheizt durch hohe Energiekosten infolge des Kriegs zwischen den USA, Israel und dem Iran. Die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen hielten sich in der Nähe eines 17-Jahres-Hochs. Die Aktienmärkte profitierten hingegen von guten Unternehmensgewinnen und dem anhaltenden Optimismus rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Die Börsen in Asien legten zu: Der japanische Nikkei-Index.N225 stieg um 1,3 Prozent auf 66.318 Punkte, die Börse in Shanghai.SSEC gewann 0,3 Prozent.
DEVISEN
Am Devisenmarkt verlor der Dollar 0,5 Prozent auf 156,50 Yen. Zum chinesischen Yuan legte er leicht auf 6,7045 Yuan zu. Der Euro notierte fast unverändert bei 1,1337 Dollar und zog zum Franken leicht auf 0,9452 Franken an.
ROHSTOFFE
Die Ölpreise zogen an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 103,10 Dollar. Das US-Öl WTI notierte kaum verändert bei 89,43 Dollar. Der Goldpreis gab leicht auf 4171 Dollar je Feinunze nach.
WALL STREET
An der Wall Street hatte der Dow-Jones-Index.DJI am Dienstag mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 51.349,92 Punkten geschlossen. Der breit gefasste S&P 500.SPX verlor 0,2 Prozent auf 7.670,84 Zähler, und der technologielastige Nasdaq.IXIC stagnierte bei 26.797,54 Stellen.