Erzeugerpreise im Euro-Raum ziehen im September um 11,1 Prozent an

Von Reuters News

- Die Erzeugerpreise in der Industrie in der Euro-Zone haben im September massiv zugelegt. Sie kletterten um 11,1 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg von 10,9 Prozent gerechnet, nach einem Zuwachs von revidiert 8,3 Prozent im August.

  • Die Energiepreise in der Industrie zogen im September um 30,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat an.

  • Die Herstellerpreise für Investitionsgüter wie Maschinen und Anlagen kletterten um 2,7 Prozent.

  • Bei Vorleistungsgütern ergab sich ein Plus von 7,1 Prozent.

  • Zum Vormonat stiegen die Preise der Hersteller im September um 2,5 Prozent. Ökonomen hatten dies erwartet.

  • Die Preise gelten ab Werk, also bevor die Produkte weiterverarbeitet werden oder in den Handel kommen. Sie gelten als frühe Hinweisgeber für die künftige Inflation.

  • Teure Energie hat die Inflation im Euro-Raum im Oktober auf den höchsten Stand seit über drei Jahren getrieben: Die Verbraucherpreise stiegen um 4,0 Prozent, nach 3,8 Prozent im September.