DWS: Keine Aussetzung der Anteilsrücknahme bei Immobilienfonds geplant

Von Reuters News

- Drei offene Immobilienfonds der Deutsche-BankDBKGn.DE-Tochter DWSDWSG.DE sind nach der Zinswende unter Druck geraten. Anleger zögen Gelder ab und machten damit Verkäufe von Immobilien notwendig, sagte DWS-Immobilienexperte Clemens Schäfer in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit dem "Handelsblatt". "Rückgaben machen Immobilienverkäufe notwendig, das ist nun mal so." Eine Aussetzung der Rücknahme von Anteilen für die Fonds stehe aber nicht an, betonte Schäfer. Die gestiegenen Zinsen und die Inflation belasten Schäfer zufolge den Investmentmarkt für Immobilien. Die DWS verwaltet ein Vermögen von 1119 Milliarden Euro, wovon rund 60 Milliarden Euro auf den Immobilienbereich entfallen.