Daimler Truck trotz Gewinnsteigerung unter Druck

Von Reuters News

- Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:


09:45 Uhr - Trotz einer kräftigen Gewinnsteigerung im dritten Quartal ist Daimler TruckDTGGe.DE an der Börse unter die Räder gekommen. Die Aktien fielen in der Spitze um 8,3 Prozent auf 38,42 Euro und markierten damit den tiefsten Stand seit Anfang des Jahres. Sie waren schwächster Wert im Dax.GDAXI, der selbst 1,7 Prozent nachgab. Knapp eine Stunde nach Handelsbeginn notierten die Papiere des Lkw-Bauers noch fast vier Prozent schwächer. Einem Händler zufolge war eine starke Bilanz bereits erwartet worden. Es könnte sein, dass dies den Anlegern nicht reiche, erklärte er. Daimler Truck bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 und erwartet weiterhin eine bereinigte Umsatzrendite im Industriegeschäft von sieben bis neun Prozent.


07.43 Uhr - Nach einer Herunterstufung finden sich die Aktien von HannoverHNRGn.DE und Münchener RückMUVGn.DE bei Lang & Schwarz am Dax.GDAXI-Ende wieder. Die Titel verlieren 3,4 beziehungsweise 2,6 Prozent. Die Analysten von JP Morgen haben Hannover Rück auf "Underweight" von "Neutral" heruntergenommen. Die Papiere der Münchener Rück setzten sie auf "Neutral" von "Overweight".


07.16 Uhr - Nach den deutlichen Verlusten auf Wochensicht hat der Ölpreis am Freitag wieder etwas angezogen. Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verteuerten sich in der Spitze um mehr als zwei Prozent auf 100,83 beziehungsweise 92,53 Dollar je Fass. Versorgungsängste aufgrund des andauernden Iran-Krieges stützten die Preise. Nach iranischen Angaben vom Donnerstag sind drei weitere Tanker in der Straße von Hormus - dem entscheidenden Seeweg für einen Großteil der Öllieferungen aus dem Nahen Osten – angegriffen worden. Zuletzt hatten die Anleger darauf spekuliert, dass durch den Wahlsieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen eine baldige Lösung für den Konflikt wahrscheinlicher wird. Die Notierungen für Brent sind seit Montag um rund 15 Prozent, WTI um zwölf Prozent gefallen.