Chinas Durst auf Cognac hilft Remy Cointreau wieder auf die Sprünge

Von Reuters News

- Der französische Spirituosenkonzern Remy CointreauRCOP.PA hat im zweiten Quartal besser abgeschnitten als erwartet und dank eines boomenden Cognac-Geschäfts in China ein organisches Umsatzplus von 4,2 Prozent erzielt. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Zuwachs von 3,6 Prozent gerechnet. Dies teilte der Hersteller von Remy-Martin-Cognac und Cointreau-Likör am Mittwoch mit und signalisierte damit eine Erholung nach einer längeren Durststrecke, die von Lagerabbau in den USA und einer schwachen Nachfrage geprägt war.

Getragen worden sei das Wachstum allein von der Cognac-Sparte, die organisch um 12,4 Prozent zulegte, hieß es. Grund seien vor allem beschleunigte Lieferungen nach China vor dem dortigen Mondfest gewesen. Das Geschäft mit Likören und anderen Spirituosen sei dagegen um 7,4 Prozent geschrumpft, was hauptsächlich auf den Abbau von Lagerbeständen bei Händlern in den USA zurückzuführen sei. Für das Gesamtjahr bestätigte der Konzern seine Prognose und rechnet nun zudem mit einem positiven Währungseffekt von rund 15 Millionen Euro auf den Umsatz, nachdem zuvor ein negativer Beitrag in gleicher Höhe erwartet worden war.