Chef zu Evonik-Übernahme: Werden nicht zu viel bezahlen

Von Reuters News

- Im Ringen um den Spezialchemiekonzern EvonikEVKn.DE hat BASFBASFn.DE klargemacht, dass der Konzern nicht um jeden Preis zugreifen wird. Zwar sei ein Zusammenschluss ein "logischer und sinnvoller Schritt" und der Zeitpunkt dafür nicht nur für BASF, sondern für die gesamte Branche genau richtig, sagte Vorstandschef Markus Kamieth am Mittwoch in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Die Konsolidierung in Europa sei im Gange und BASF sei gut aufgestellt, diese voranzutreiben. Dennoch seien Zukäufe in der Strategie des Ludwigshafener Unternehmens "ein Kann, kein Muss", betonte Kamieth. "Wir werden keine überhöhten Preise zahlen." Eine Transaktion werde nur weiterverfolgt, wenn sie einen Mehrwert für die Aktionäre schaffe.

BASF versucht derzeit, den Essener Rivalen zu übernehmen. Insidern zufolge hatte der Dax-Konzern sein Angebot zuletzt auf 24 Euro je Aktie aufgestockt, was Evonik mit gut elf Milliarden Euro bewertet. Der Evonik-Vorstand hatte eine erste Offerte jedoch abgelehnt.