CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko eines schnellen Geldverlustes. 75 % der Kleinanlegerkonten machen Verluste beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko des Geldverlustes einzugehen.
US Deutsch

Was ist Volatilität?

Was ist Volatilität?

Man versteht darunter den Umfang und die Geschwindigkeit der Preisbewegungen. Analysten beobachten die Volatilität eines Marktes, eines Index und spezifischer Wertpapiere. Eine Beobachtung der Volatilität kann die Abschätzung von Risiken ermöglichen.

Wo haben Sie den Begriff Volatilität schon einmal gehört?

Ihm wird in wirtschaftlich turbulenten Zeiten eine Menge Aufmerksamkeit gewidmet. In diesen Zeiten, in denen die Aktienpreise schnellen Preisschwankungen unterliegen, kann die Unsicherheit der Investoren die Volatilität im Aktienmarkt antreiben.

Was Sie über Aktienvolatilität wissen müssen

Ein Wertpapier hat eine höhere Volatilität, wenn sich sein Wert innerhalb kurzer Zeit dramatisch verändern kann. Volatilität wird mit dem Tool der 'Standard-Abweichung‘ gemessen, welches die Abkehr einer Anlage vom Durchschnitt misst.

Einige Anlagen unterliegen höherer Volatilität als andere, weswegen individuelle Aktien eine höhere Aktienvolatilität aufweisen als ein Aktienmarktindex mit vielen verschiedenen Aktien. Daher vermeiden Investoren, die ein geringes Risiko bevorzugen, tendenziell Wertpapiere mit höherer Volatilität, denn diese bieten keine sicheren Gewinne.

Zur Einschätzung der Volatilität können Investoren auf das Beta eines Wertpapiers zugreifen. Dieses misst die Volatilität des Wertpapiers im Vergleich zum erweiterten Markt und wird im Capital Asset Pricing Model (CAPM) verwendet, mit dem die erwartete Rendite einer Kapitalanlage auf Basis ihres Beta und der erwarteten Marktgewinne ermittelt wird.

Um Investoren bei der Vorhersage der Marktvolatilität im S&P 500-Index zu unterstützen, betreibt der Chicago Board Options Exchange einen Volatilitätsindex (VIX).

Was bedeutet Volatilität und wie wird sie gemessen?

Unter Volatilität versteht man den Grad der Schwankung des Preises eines Finanzinstruments über einen bestimmten Zeitraum. Es gibt den Grad der Unsicherheit oder des Risikos an, der mit den Preisbewegungen eines Vermögenswerts verbunden ist. Die Volatilität wird in der Regel anhand statistischer Maße berechnet, wobei das häufigste Maß die Standardabweichung der Vermögensrenditen über einen bestimmten Zeitraum ist. Eine hohe Volatilität deutet auf größere Preisschwankungen hin, während eine niedrige Volatilität auf kleinere und stabilere Preisbewegungen hindeutet.

Was sind die Auswirkungen von Volatilität auf den Finanzmarkt?

Volatilität hat mehrere Auswirkungen auf den Finanzmarkt. Volatilität schafft Handelsmöglichkeiten für Händler und Anleger, die von Preisschwankungen profitieren können. Eine höhere Volatilität kann zu einem erhöhten Handelsvolumen und einer höheren Liquidität auf dem Markt führen. Volatilität ist ein entscheidender Faktor im Risikomanagement. Es hilft bei der Beurteilung des potenziellen Abwärtsrisikos einer Anlage und kann die Portfolioallokation und Diversifizierungsstrategien beeinflussen. Es kann die Anlegerstimmung und das Marktvertrauen beeinträchtigen. Ein starker Anstieg der Volatilität kann zu Angst und Panikverkäufen führen, während eine niedrige Volatilität Selbstgefälligkeit oder ein falsches Sicherheitsgefühl hervorrufen kann. Volatilität spielt eine wichtige Rolle bei der Optionspreisgestaltung. Eine höhere Volatilität erhöht den Preis von Optionen, da die Wahrscheinlichkeit größerer Preisbewegungen größer ist, die zu profitablen Ergebnissen für Optionsinhaber führen könnten. Übermäßige Volatilität kann die Marktstabilität stören und zu erhöhter Marktineffizienz und Preisverzerrungen führen. Es kann sich auch auf die Marktliquidität und die Funktionsweise von Finanzinstituten auswirken.

Wie kann man die Volatilität in einem bestimmten Markt prognostizieren?

Die Prognose der Volatilität ist eine komplexe Aufgabe und es kommen verschiedene Methoden und Modelle zum Einsatz. Einige gängige Ansätze sind:

  1. Historische Volatilität: Die historische Volatilität berechnet die Volatilität basierend auf vergangenen Preisbewegungen. 
  2. Implizite Volatilität: Die implizite Volatilität wird aus Optionspreisen abgeleitet. Es spiegelt die Markterwartung hinsichtlich künftiger Volatilität wider. 
  3. GARCH-Modelle: GARCH-Modelle (Generalized Autoregressive Conditional Heteroskedasticity) sind ökonometrische Modelle, die die Volatilität auf der Grundlage der Beziehung zwischen aktuellen und vergangenen Renditen schätzen. 
  4. Volatilitätsindex: Volatilitätsindizes wie der VIX (CBOE Volatility Index) messen die Markterwartungen hinsichtlich der zukünftigen Volatilität. 

Was sind Volatilitätsindizes und wie können sie genutzt werden?

Volatilitätsindizes wie der VIX messen die Markterwartungen hinsichtlich der zukünftigen Volatilität. Diese Indizes werden anhand von Optionspreisen berechnet und spiegeln die Stimmung der Anleger und das wahrgenommene Risiko am Markt wider. Volatilitätsindizes können auf verschiedene Arten verwendet werden:

  1. Marktstimmung: Volatilitätsindizes geben einen Hinweis auf die Marktstimmung. Ein hoher VIX deutet auf erhöhte Angst und Unsicherheit hin, während ein niedriger VIX auf Selbstzufriedenheit oder Selbstvertrauen hinweisen kann.
  2. Absicherung: Händler und Anleger können Volatilitätsindizes nutzen, um ihre Portfolios gegen Marktabschwünge abzusichern. 
  3. Konträre Indikatoren: Volatilitätsindizes können als konträre Indikatoren dienen. Extrem hohe Volatilitätsniveaus können auf einen überverkauften Markt hinweisen, während extrem niedrige Volatilitätsniveaus auf einen überkauften Markt hinweisen können.
  4. Handelsstrategien: Einige Händler verwenden Volatilitätsindizes als Input für ihre Handelsstrategien. Sie können Volatilitätsindikatoren integrieren, um Ein- und Ausstiegspunkte zu bestimmen oder das Risiko-Ertrags-Verhältnis ihrer Geschäfte zu bewerten.

Was sind die Vor- und Nachteile von volatilen Märkten?

Vorteile volatiler Märkte:

  1. Handelsmöglichkeiten: Volatile Märkte bieten Händlern die Möglichkeit, von Preisschwankungen zu profitieren. Schnelle Preisbewegungen können für Händler, die diese Bewegungen genau vorhersagen und daraus Kapital schlagen können, zu erheblichen Gewinnen führen.
  2. Erhöhtes Handelsvolumen: Volatile Märkte weisen tendenziell ein höheres Handelsvolumen und eine höhere Liquidität auf, was es für Händler einfacher machen kann, Geschäfte zu gewünschten Preisen und mit geringeren Transaktionskosten auszuführen.
  3. Volatilität als Anlageklasse: Volatilität kann selbst als Anlageklasse behandelt werden. Händler können Positionen in Volatilitätsderivaten eingehen oder volatilitätsbezogene Strategien nutzen, um ihre Portfolios abzusichern oder zu diversifizieren.

Nachteile volatiler Märkte:

  1. Erhöhtes Risiko: Volatile Märkte bringen ein höheres Maß an Risiko und Unsicherheit mit sich. 
  2. Emotionaler Stress: Volatile Märkte können für Händler eine emotionale Herausforderung sein. Starke Preisbewegungen und Marktturbulenzen können Angst und Panik hervorrufen und zu impulsiven und irrationalen Handelsentscheidungen führen.
  3. Marktstörungen: Übermäßige Volatilität kann das ordnungsgemäße Funktionieren der Finanzmärkte stören.

Ähnliche Begriffe

Neuestes Video

Suchen Sie immer noch nach dem Broker Ihres Vertrauens?

Schließen Sie sich den weltweit über 630.000 Tradern an, die sich für das Trading mit Capital.com entschieden haben

1. Konto erstellen und verifizieren 2. Einzahlung tätigen 3. Fertig. Trading starten