Ausblick DAX und Wall Street: Iran-Konflikt und US-Berichtssaison im Fokus
Der Nahostkonflikt dürfte Anleger dies- und jenseits des Atlantiks auch in der kommenden Handelswoche weiter beschäftigen. Für Unsicherheit könnte nach wie vor die Situation in der Straße von Hormus sorgen.
Wichtige Impulse dürfte es aus Sicht des Wirtschaftskalenders beispielsweise für die deutsche Seite mit den ZEW- und ifo-Indizes geben.
Nicht zuletzt gilt es immer wieder die an Fahrt aufnehmende US-Berichtssaison im Auge zu behalten.
Konflikt zwischen USA und Iran dürfte Unsicherheitsfaktor bleiben
Am Wochenende (11.-12.04.) waren die ersten Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über ein Ende des Nahostkonflikts gescheitert. Die Waffenruhe zwischen den beiden Kriegsparteien läuft am Mittwoch ab. Möglicherweise könnte es allerdings einen erneuten Gesprächstermin zwischen den Kriegsparteien geben. Trump hatte bereits am Mittwoch (15.04.) gesagt: „Es könnte in den nächsten zwei Tagen etwas passieren“. Weitere Details nannte er allerdings nicht. Am Donnerstagabend hatten sich zudem auch Israel und der Libanon auf eine zehntägige Waffenruhe verständigt.
Die Unsicherheit über die Auswirkungen des Konflikts auf die Weltwirtschaft dürfte Anleger womöglich weiterhin beschäftigen.
ZEW-Index, Einkaufsmanager und ifo-Geschäftsklimaindex in dieser Woche im Blick
Am Dienstag steht für die Bundesrepublik Deutschland etwa der ZEW-Index auf der Agenda (11:00 Uhr). Um 14:30 Uhr folgen die US-Einzelhandelsumsätze.
Am Donnerstag rücken erste Schätzungen zu den Einkaufsmanagern (S&P Global) für die deutsche Seite in den Fokus (09:30 Uhr), für die Eurozone um 10:00 Uhr und für die USA um 15:45 Uhr.
Last but not least gilt es am Freitag (10:00 Uhr) den ifo-Geschäftsklimaindex im Auge zu behalten.
Berichtssaison in den USA nimmt weiter an Fahrt auf
Quartalszahlen verschiedener US-Unternehmen sollten Anleger punktuell immer wieder beachten.
Am Dienstag berichtet etwa die UnitedHealth Group, am Mittwoch Boeing, IBM sowie am Donnerstag Intel und am Freitag Procter & Gamble über das abgelaufene Geschäftsquartal.
US-Notenbank Federal Reserve entscheidet am 29. April über Leitzinsniveau
Neben der mittlerweile wieder gestarteten US-Berichtssaison dürfte die Geldpolitik in den Vereinigten Staaten möglicherweise immer wieder für Gesprächsstoff sorgen. Bereits am 29. April will die Fed laut Plan das zukünftige Leitzinsniveau mitteilen. Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group rechnen 99,5 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinspause und 0,5 Prozent mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte (Stand:16.04.2026, 18:00 Uhr MEZ).
DAX

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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