Ausblick DAX und Wall Street: Nahostkonflikt und US-Inflationsdaten im Fokus
Auch in der neuen Handelswoche dürfte der Iran-Konflikt und damit die geopolitischen Risiken eines der zentralen Themen am Markt darstellen.
Von den Entwicklungen im Nahen Osten abgelenkt werden könnten Anleger möglicherweise immer wieder durch Konjunkturdaten, allen voran von den US-Inflationswerten.
Zu beachten gilt, dass der Börsenhandel am Montag (Ostermontag) in Frankfurt am Main feiertagsbedingt nicht stattfindet.
Entwicklungen im Iran-Konflikt weiter im Blick – Neue geopolitische Eskalationen möglich
Im Blick der Anleger dürfte vor allem das Auslaufen des Ultimatums der USA an den Iran stehen. Trump hatte in der vergangenen Woche geschrieben, dass er auf Bitten der iranischen Regierung „die Frist zur Zerstörung von Energieanlagen zum zehn Tage bis zum 6. April“ setze.
Der US-Präsident hatte zudem in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag eine Rede an die Nation gehalten und gesagt, dass man kurz davor sei, die wichtigsten strategischen Ziele zu erreichen. Die Rede war in diesem Zusammenhang von zwei bis drei Wochen, sodass man den Krieg beenden könne, hieß es.
Geldpolitische Impulse am Mittwoch durch Fed-Mitschriften denkbar – Teuerungsdaten am Donnerstag und Freitag im Blick
Zur Wochenmitte dürfte es mit den Fed-Mitschriften (FOMC-Minutes) der jüngsten Notenbanksitzung um 20:00 Uhr möglicherweise geldpolitische Impulse geben.
Die sogenannte Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben (USA) wartet am Donnerstag um 14:30 Uhr auf Investoren. Zur gleichen Zeit wird zudem die BIP-Wachstumsrate für die weltweit größte Volkswirtschaft publik.
Spannend dürfte am Freitag insbesondere die Publikation der US-Inflationsdaten sein (14:30 Uhr). Im Blick behalten sollten Anleger auch die sogenannte Kernrate der Inflation, welche die Treiber Energie und Lebensmittel ausblendet.
Um 16:00 Uhr folgen last but not least vorläufige Daten zur Verbraucherstimmung aus dem Hause Uni Michigan.
Nächste Fed-Notenbanksitzung für 29. April geplant
Die nächste Fed-Notenbanksitzung soll planmäßig am 29. April stattfinden. Derzeit liegt das Zinsband in den USA bei 3,50 bis 3,75 Prozent. 97,4 Prozent der Marktteilnehmer rechnen laut „Fed-Watch-Tool“ der CME Group mit einer Zinspause und 2,6 Prozent sogar mit einer Zinserhöhung in Summe eines Viertelprozentpunkts.
Wegen des andauernden Iran-Kriegs fürchten Anleger eine Inflationswelle, welche zulasten der allgemeinen Zinssenkungsfantasien gehen könnte.
DAX

Quelle: TradingView
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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S&P 500

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