Umsatz schrumpft bei Beiersdorf - Rückgang bei Nivea aber gebremst

Von Reuters News

- Der Konsumgüterkonzern BeiersdorfBEIG.DE hat den Abwärtstrend seiner Kernmarke Nivea im dritten Quartal etwas gebremst. Die Hamburger verbuchten von Juli bis September im Konzern einen Rückgang des organischen Umsatzes um 1,3 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro, wie sie am Dienstag mitteilten. Die Geschäfte mit Nivea schrumpften dabei um 4,9 Prozent, im Halbjahr waren es noch 7,5 Prozent gewesen. "Im dritten Quartal hat sich die Geschäftsentwicklung in unserem gesamten Consumer-Geschäft im Vergleich zur ersten Jahreshälfte verbessert", bilanzierte Konzernchef Vincent Warnery.

Für 2026 rechnet Warnery weiter mit einem organischen Umsatzminus im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die Gewinnmarge wird bei mindestens 11,8 Prozent erwartet, im Vorjahr waren es 14 Prozent gewesen. Warnery hatte sich für 2026 bereits auf ein unsicheres Marktumfeld eingestellt. Nivea ist nach Jahren des Wachstums unter Druck geraten. Die Verbraucher achten angesichts hoher Lebenshaltungskosten stärker auf den Preis und sind wählerischer geworden. Beiersdorf will gegensteuern und das Angebot bei Nivea ausweiten. Es soll günstigere Produkte geben und das Werbebudget allein im zweiten Halbjahr um 100 Millionen Euro steigen. Es gebe erste Anzeichen, dass der Plan greife, erklärte Beiersdorf.

Capital Com ist ein reiner Ausführungsdienstleister. Das gegenwärtige Material ist als Marketingkommunikation zu betrachten und sollte nicht als Anlageanalyse oder Anlageberatung interpretiert werden. Jede auf dieser Seite abgegebene Meinung stellt keine Empfehlung von Capital Com oder seinen Vertretern dar. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der auf dieser Seite bereitgestellten Informationen übernehmen wir keine Zusicherung oder Gewähr. Wenn Sie sich auf die Informationen dieser Seite verlassen, tun Sie dies vollständig auf Ihr eigenes Risiko