Selenskyj: Ukraine fängt 55 Prozent der russischen Jet-Drohnen ab
26. Sep (Reuters) - Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
20.05 Uhr - Die ukrainische Flugabwehr fängt nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj derzeit 55 Prozent der von Russland abgefeuerten düsengetriebenen Drohnen ab. Dies erklärt er in seiner abendlichen Ansprache vor dem Hintergrund anhaltender russischer Drohnenangriffe auf die Hauptstadt Kiew und andere ukrainische Städte.
16.45 Uhr - Der russische Außenminister Sergej Lawrow trifft sich am Rande der UN-Vollversammlung mit seinem deutschen Amtskollegen Johann Wadephul. Das Gespräch finde auf Initiative der deutschen Seite statt, teilt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, mit.
12.41 Uhr - Der russische Präsident Wladimir Putin und der serbische Präsident Aleksandar Vucic haben in einem Telefonat über den Ukraine-Konflikt und die Zusammenarbeit im Energiesektor gesprochen, wie der Kreml mitteilte.
10.11 Uhr - Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Region Krasnodar kamen laut örtlichen Behörden drei Menschen ums Leben und zwei wurden verletzt. Die örtliche Einsatzgruppe erklärt, dass die durch den Angriff ausgelösten Brände auf Industriegeländen gelöscht worden seien.
09.46 Uhr - Ukrainische Streitkräfte haben in einem nächtlichen Angriff die Ölraffinerie Ilsky in der südrussischen Region Krasnodar getroffen. Das teilt das Militär in Kiew mit. In einer Erklärung des Generalstab heißt es, dass in der Anlage ein Brand ausgebrochen sei.
01.10 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bittet die Partner der Ukraine um weitere 27 Milliarden Dollar für die Verteidigung. Die Verteidigungskosten seien gestiegen, sagt Selenskyj Journalisten über WhatsApp. Die Ukraine müsse im Oktober und November Drohnen bestellen, da sie sonst Anfang nächsten Jahres vor Herausforderungen stehen werde. "Jeder versteht, dass die Ukraine nicht allein sein kann und dass mehr in ukrainische Drohnen und Raketen investiert werden muss." Kiew habe die EU gebeten. einen Teil eines Darlehens vorzuziehen. Er habe dazu eine positive Antwort von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erhalten.