PLATOW Börse - Musterdepotmeldungen 2026
In unserem Depot-Ticker sammeln wir alle Veränderungen in unserem Musterdepot, vom Teilverkauf bei einem DAX-Schwergewicht bis zur Anpassung eines Limits bei einem Micro Cap.>
Position bei Fresenius Medical Care ist vollständig Bei Fresenius Medical Care sind wir am Mittwoch (2.9.) mit unserer seit Juni laufenden Nachkauforder zum Zug gekommen: Wir haben 350 Aktien zu unserem Limit von 39,00 Euro gekauft. Der Gesamtbestand steigt damit auf 600 Stück, der durchschnittliche Einstiegskurs liegt bei 39,59 Euro. Zuvor waren bereits 250 Aktien zu 40,42 Euro seit dem 25.6. im Depot. Der Depotanteil liegt nun bei rund 5,1%.
Die Aktie (39,20 Euro; DE0005785802) hat seit den Zahlen zum zweiten Quartal rund 11% verloren. Wir halten sie dennoch weiter für kaufenswert. Grund ist die von Fresenius Medical Care vorangetriebene Hämodiafiltration (HDF): Das langfristig angelegte Wachstumsprojekt dürfte dem Unternehmen auf Sicht deutlich mehr neue Dialysepatienten bescheren, da die schonendere Therapieform die Patienten therapietreuer macht und ihre Lebenserwartung erhöht. Mehr Patienten, die länger und zuverlässiger behandelt werden, bedeuten für Fresenius Medical Care planbares und profitables Wachstum über Jahre hinweg. Dieser langfristige Effekt wiegt in unseren Augen mehr als die Enttäuschung über den kurzfristig ausbleibenden Erfolg bei der Patientenzahl in den USA, der hinter dem Kursrückgang nach den Quartalszahlen steckt.
Wir stufen Fresenius Medical Care daher mit „Kaufen“ ein. Stopp bei 34,50 Euro.
28.8.26
Fresenius Medical Care verlängert, Ceotronics läuft aus Unsere bis Ende August laufende Nachkauforder für Fresenius Medical Care verlängern wir bis Ende September. Bei Ceotronics lassen wir die Order dagegen auslaufen.
Die DAX-Aktie (39,69 Euro; DE0005785802) von Fresenius Medical Care hat nach den Q2-Zahlen wie von uns erwartet noch einmal das Niveau von unter 40,00 Euro getestet. Unser Nachkauflimit bei 39,00 Euro wurde aber bislang knapp nicht erreicht. Ein solches Niveau würden wir weiterhin als günstige Gelegenheit für einen Nachkauf bei der langfristig attraktiv bewerteten Aktie sehen. Wir verlängern daher unsere Nachkauforder bis Ende September. Akkumulieren Sie Fresenius Medical Care bei 39,00 Euro. Stopp: 34,50 Euro.
Bei Ceotronics setzt sich die Reihe der Aufträge von militärischer und ziviler Seite fort. Seit Mitte Juni hat das Unternehmen sechs Aufträge im Gesamtvolumen von 22,5 Mio. Euro gemeldet. Angesichts der stetigen Nachfrage hat die Aktie (10,46 Euro; DE0005407407) das Niveau bei 10,00 Euro seit Mitte Juli nicht mehr unterschritten. Wir lassen unsere Nachkauforder für Ceotronics bei 8,00 Euro mit Stopp bei 4,90 Euro Ende des Monats auslaufen. Ceotronics ist damit ein uneingeschränkter Kauf mit Stopp bei 4,90 Euro.
06.08.26
Deutsche Telekom hebt Cashflow-Ziel an und weitet Aktienrückkauf aus Unser Musterdepotwert Deutsche Telekom hat im Q2 erneut überzeugt und die Prognose für den freien Mittelzufluss leicht angehoben. Vorstandschef Tim Höttges erwartet 2026 nun rund 20,0 Mrd. Euro Free Cashflow nach Leasing statt bislang mehr als 19,8 Mrd. Euro. Das EBITDA-Ziel von rund 47,5 Mrd. Euro und die Gewinnprognose von rund 2,20 Euro je Aktie bestätigte der Konzern. Die DAX-Aktie (29,30 Euro; DE0005557508) sprang zeitweise um mehr als 6% nach oben.
Der Umsatz stieg organisch um 3,3% auf 29,9 Mrd. Euro, das bereinigte EBITDA nach Leasing um 7,3% auf 11,8 Mrd. Euro. Der freie Cashflow legte um 3,1% auf 5,0 Mrd. Euro zu, der bereinigte Nettogewinn um 11,1% auf 2,8 Mrd. Euro. Der ausgewiesene Gewinn sank wegen erwarteter UScellular-Integrationskosten um 6,3% auf 2,5 Mrd. Euro. Zugleich erhöhte der Konzern das Aktienrückkaufprogramm um bis zu 3 Mrd. auf maximal 5 Mrd. Euro. Davon stehen noch rund 3,8 Mrd. Euro aus, entsprechend 2,7% der Marktkapitalisierung. Das Management begründet den Schritt mit der niedrigen Bewertung und der hohen Kursvolatilität.
Tatsächlich liegt das Zwölfmonats-Forward-KGV mit 11,5 auf dem niedrigsten Stand seit Mai 2024 und knapp 15% unter dem Zehnjahresschnitt von 13,6. Nach dem Kurssprung dürfte unsere Nachkauforder nicht mehr zum Zug kommen. Wir nehmen sie daher aus dem Markt und stufen die Aktie auf „Halten“ ab. Wir halten unsere Bestände mit Stopp bei 21,00 Euro.
31.07.26
Die drei Nachkauforders werden verlängert Am heutigen Freitag (31.7.) laufen die drei offenen Orders für unser Musterdepot aus. Das Wichtigste vorab: Wir verlängern alle Nachkäufe bis zum 31. August.
Die DAX-Aktie (44,17 Euro; DE0005785802) von Fresenius Medical Care war unserem Limit von 39,00 Euro mit einem Tief bei 39,18 Euro Ende Juni bereits sehr nahegekommen. Seither hat sie bei steigendem Momentum 14% zugelegt. Die Q2-Zahlen am 4.8. könnten dennoch kurzfristig für einen Rücksetzer sorgen – insbesondere mit Blick auf das US-Patientenwachstum und die Sparte Care Delivery US. Schon nach den Q1-Zahlen hatte die Aktie 10% verloren. Wir behalten uns daher vor, das Votum nach den Zahlen neu zu formulieren. Bis dahin akkumulieren Sie Fresenius Medical Care bei 39,00 Euro. Stopp: 34,50 Euro.
Ceotronics hat in den vergangenen Wochen mehrere neue Aufträge gemeldet. Zuletzt waren es zwei kleinere Bestellungen für CT-ComLink-Anschlusskabel. An den Zielen des Konzerns ändern die Aufträge nichts. Sie zeigen aber das zunehmende Interesse abseits der Bundeswehr, insbesondere aus anderen europäischen Ländern. Die Aktie (10,46 Euro; DE0005407407) war Ende Juni im Tief auf gut 8,70 Euro gefallen. Seitdem geht es wieder aufwärts. Da die Widerstandszone bei 10,00/11,00 Euro aber noch nicht überwunden ist, belassen wir das Nachkauflimit auch hier im Markt. Akkumulieren Sie Ceotronics bei 8,00 Euro. Stopp: 4,90 Euro.
Bei der DAX-Aktie (26,42 Euro; DE0005557508) der Deutschen Telekom reichte die Erholung nach dem Kursrutsch auf 23,53 Euro (3 Cents über unserem Limit) fast bis 28,00 Euro. Nachhaltig gebrochen wurde der Korrektur-Abwärtstrend aber noch nicht. Die Q2-Zahlen stehen am kommenden Donnerstag (6.8.) auf dem Programm. Akkumulieren Sie Deutsche Telekom zunächst weiter bei 23,50 Euro. Stopp: 21,00 Euro.
16.07.26
Dermapharm rückt als (vorerst) letzter Wert ins Depot Der Spezialpharmakonzern Dermapharm ist die aktuelle Nummer 20 im Musterdepot der PLATOW Börse. Nachdem die Aktie am Tag der geplanten Depotaufnahme (15.7.) zunächst über unserem Kauflimit von 43,30 Euro eröffnete, kamen unsere Leser am späten Vormittag dann doch noch auf diesem Niveau zum Zuge. Die SDAX-Aktie (43,55 Euro; DE000A2GS5D8) ist mit einem Depotanteil von 4,0% in unserem Portfolio vertreten. Durch den Stoppkurs bei 33,50 Euro riskieren wir 0,9% des gesamten Depotwertes.
Unsere Cashquote ist durch die jüngsten Zukäufe auf aktuell nur noch 7,8% gesunken. Das verbliebene Kapital ist zudem in vollem Umfang für die drei offenen Nachkäufe bei Ceotronics, Fresenius Medical Care und Deutsche Telekom reserviert.
14.07.26
E.On rutscht auf unser Kauflimit Kurz vor Xetra-Schluss durften wir am vergangenen Freitag (10.7.) einen weiteren Neuzugang in unserem Musterdepot begrüßen. Die Aktie von E.On (19,30 Euro; DE000ENAG999) fiel kurzzeitig auf unser Kauflimit von 19,00 Euro und wurde dank ausreichend hoher Umsätze mit 800 Stück in das Portfolio eingebucht. Aus dem Depotanteil von 3,6% und dem Stoppkurs bei 13,50 Euro ergibt sich ein rechnerisches Verlustrisiko von knapp 1,1% unseres derzeitigen Depotvolumens.
09.07.26
Einstieg bei GEA und CTS Eventim, Nachkauf bei Aurubis Am Mittwochmorgen (8.7) ist bei GEA (59,45 Euro; DE0006602006) unser kurz zuvor leicht erhöhtes Einstiegslimit erreicht worden. Die Aktie wanderte zu einem Kaufkurs von 60,55 Euro in unser Musterdepot. Wenige Stunden später wurde die Nachkauforder (zu 165,00 Euro) bei Aurubis (186,30 Euro; DE0006766504) ausgeführt. Der durchschnittliche Einstandskurs beträgt hier nun 171,25 Euro.
Am Donnerstagmorgen sind wir bei CTS Eventim (54,00 Euro; DE0005470306) zum Zuge gekommen. Am Tag der geplanten Neuaufnahme lag der Eröffnungskurs auf Xetra bei 54,40 Euro und damit unter unserem Kauflimit von 55,50 Euro. Noch nicht erreicht wurde das Limit von 19,00 Euro bei der Aktie von E.On (19,35 Euro; DE000ENAG999).
Drägerwerk mit überschaubarem Verlust ausgestoppt Neben den drei Käufen gab es auch einen Verkauf. Die Aktie von Drägerwerk (79,90 Euro; DE0005550636) fiel am Mittwochmittag unter unseren Stoppkurs (80,10 Euro) und wurde daher zu 80,00 Euro ausgebucht. Unter Berücksichtigung der vor zwei Monaten (11.5.) erhaltenen Dividendenzahlung haben wir hier ein Minus von 13,9% oder 0,6% unseres Kapitals realisiert. Drägerwerk wandert zunächst auf unsere Beobachtungsliste.
07.07.26
Bei GEA erhöhen wir unser Kauflimit Mit unserem Kauflimit von 58,00 Euro sind wir bei der Aktie (62,45 Euro; DE0006602006) von GEA bislang nicht zum Zuge gekommen. Das Tief auf Xetra lag seitdem bei 58,60 Euro. Anschließend stieg der Kurs bis auf 63,90 Euro. Aktuell läuft eine kleine Korrektur, die wir zum Einstieg nutzen wollen. Wir passen deshalb unsere Order an und erhöhen das Kauflimit von 58,00 Euro auf 60,55 Euro. Wir ordern unverändert 330 Stück und belassen den Stoppkurs bei 47,90 Euro. Dadurch erhöht sich das rechnerische Verlustrisiko leicht von 0,8% auf 1,0% unseres Kapitals. Hier noch einmal die ab sofort gültigen Orderdaten:
Unternehmen: GEA ISIN: DE0006602006 Börsenplatz: Xetra Kauflimit: 60,55 Euro (neu) Stück: 330 Depotanteil: 4,7% (neu) Gültig bis: 31.07.26 Stoppkurs: 47,90 Euro
Unsere Einordnung des gestrigen Analystencalls (6.7.) zu den anstehenden Q2-Zahlen lesen Sie hier.
30.06.26
Erstes Kauflimit bei Aurubis erreicht Zu Wochenbeginn hat sich die Zahl der Aktien in unserem Musterdepot auf 17 erhöht. Am Montagnachmittag (29.6. um 16:18 Uhr) wurden bei Aurubis (183,20 Euro; DE0006766504) auf Xetra ausreichend viele Aktien zu unserem ersten Kauflimit von 180,00 Euro gehandelt. Wegen des noch offenen Nachkaufs empfehlen wir nun, Aurubis bei 165,00 Euro zu akkumulieren. Stoppkurs: 135,00 Euro.
26.06.26
Auch die T-Aktie schafft es in unser Musterdepot Nur einen Tag, nachdem unser erstes Kauflimit von 26,00 Euro bei der Deutschen Telekom (26,24 Euro; DE0005557508) hauchdünn (um 3 Cent) verpasst wurde, sind wir heute Nachmittag (26.6.) dann doch noch zum Zuge gekommen. Exakt um 15:00 Uhr wurden auf Xetra ausreichend viele Stücke zu 26,00 Euro gehandelt, so dass wir die T-Aktie zu diesem Kurs in unser Musterdepot buchen konnten. Da wir bei dem DAX-Titel noch ein Nachkauflimit offen haben, ändert sich das Votum wie folgt:
Akkumulieren Sie die Deutsche Telekom bis 23,50 Euro. Der Stoppkurs bleibt bei 21,00 Euro.
25.06.26
Drei Neulinge im Depot und die Ceotronics-Order wird verlängert Zur Wochenmitte (24.6.) haben wir mehrere limitierte Kauforders für unser Musterdepot in den Markt gelegt. Mittlerweile können wir auch schon die ersten Ausführungen vermelden. Direkt zum Handelsstart am Mittwochmorgen haben wir 600 Aktien von SAF Holland (20,10 Euro; DE000SAFH001) zu 19,98 Euro und 100 Aktien von Siemens Energy (165,22 Euro; DE000ENER6Y0) zu 163,42 Euro erworben.
Einen Tag später gelang ebenfalls am frühen Morgen der Einstieg bei Fresenius Medical Care (40,83 Euro; DE0005785802). Der Eröffnungskurs auf Xetra lag mit 40,42 Euro sogar recht deutlich unter unserem ersten Kauflimit (41,50 Euro). Fast wäre im Laufe des Tages auch die zweite Tranche bei 39,00 Euro ausgeführt worden. Nach einem Tief bei 39,37 Euro drehte der Kurs zunächst allerdings wieder nach oben.
Noch knapper war es bei der Deutschen Telekom (26,29 Euro; DE0005557508) heute Nachmittag. Kurz vor 16:00 Uhr fiel die Aktie bis auf 26,03 Euro, bevor es anschließend schnell wieder bergauf ging. Unser Kauflimit von 26,00 Euro bleibt damit genauso offen wie der Nachkauf bei Fresenius Medical Care, die beiden Staffel-Limits (180,00 und 165,00 Euro) bei Aurubis (186,30 Euro; DE0006766504) und die Kauforder (zu 58,00 Euro) bei GEA (60,05 Euro; DE0006602006).
Ebenfalls noch nicht ausgeführt wurde der Nachkauf bei Ceotronics (9,10 Euro; DE0005407407). Wir sehen weiterhin eine realistische Chance, dass wir hier zum Zuge kommen, und verlängern die nur noch bis kommende Woche gültige Order (900 Stück mit Limit 8,00 Euro) vorzeitig bis Ende Juli.
11.06.26
Elmos beschert uns in nur sechs Monaten einen Depotbeitrag von 3,8% Knapp zwei Wochen vor dem am 22. Juni anstehenden Aufstieg in den MDAX haben wir die Aktie (164,60 Euro; DE0005677108) von Elmos aus unserem Musterdepot ausgebucht. Grund dafür war das Erreichen des mehrfach nachgezogenen Stoppkurses am späten Mittwochnachmittag (10.6.). Der Verkauf erfolgte zu 162,00 Euro und bescherte uns einen Gewinn von 76,1% sowie einen Depotbeitrag von 3,8%.
Aufgenommen hatten wir den Spezialisten für automobile Halbleiter vor fast genau sechs Monaten zu einem Kurs von 92,00 Euro. Übernahmegerüchte und eine starke fundamentale Entwicklung trieben die Aktie im Anschluss nach oben. Seit dem Sprung auf ein neues Rekordhoch bei 207 Euro vor fünf Wochen korrigiert der Titel jedoch. Mit Blick auf die ambitionierter gewordene Bewertung hatten wir die nun gerissene Absicherung zuletzt noch mal deutlich nachgezogen.
Wir setzen Elmos zunächst auf unsere Beobachtungsliste.
03.06.26
Bilfinger verabschiedet sich mit 114% Gewinn aus unserem Depot Bilfinger hat vom Stromversorger E.ON den Auftrag zur Umsetzung eines großen Fernwärmespeichers für die Stadt Malmö erhalten. Der Industriedienstleister wird laut der heutigen Meldung (3.6.) den gesamten Umfang zur Realisierung des Speichers erbringen, einschließlich Planung, Vorfertigung, Installation und Inbetriebnahme. Bilfinger festigt damit nach eigenen Angaben seine führende Position auf dem wachsenden europäischen Markt für thermische Energiespeicher.
Dem Kurs der seit dem Q1-Bericht relativ schwachen MDAX-Aktie (81,15 Euro; DE0005909006) hat das leider nicht auf die Beine geholfen. Kurz nach Handelsstart heute Morgen wurde unser mehrfach nachgezogener Stoppkurs von 80,00 Euro erreicht. Im Juli des vergangenen Jahres hatten wir die erste Hälfte der im Februar 2024 aufgebauten Position zu 92,55 Euro (+125,6%) verkauft.
Unterm Strich bescherte uns Bilfinger damit inklusive Dividendenzahlungen einen Gewinn von 114,3% sowie einen Depotbeitrag von 6,0%. Nach diesem sehr erfolgreichen Investment setzen wir Bilfinger zunächst auf die Beobachtungsliste und warten auf neue Einstiegsmöglichkeiten.
12.05.26
Der Einstieg bei Indus ist gelungen Unser Kauflimit bei Indus Holding wurde heute Morgen um 9:09 Uhr auf Xetra erreicht. Wir haben daher 1.000 Aktien zu 30,70 Euro in unser Musterportfolio eingebucht. Der anfängliche Depotanteil lag bei 7,1%. Durch den Stoppkurs von 24,50 Euro ergibt sich ein rechnerisches Verlustrisiko von 1,4% unseres aktuellen Depotwertes. Eine ausführliche Analyse der heute (12.5.) Morgen vorgelegten Quartalszahlen des Unternehmens finden Sie hier und das Interview mit CEO Jochen Schmidt, ebenfalls von heute, hier.
Elmos rückt mit größerem Streubesitz näher an den MDAX Der rasante Kursanstieg der Elmos-Aktie (179,80 Euro; DE0005677108) scheint Begehrlichkeiten geweckt zu haben. Am frühen Montagabend (11.5.) meldete unser Musterdepotwert, dass die Großaktionäre Weyer Beteiligungsgesellschaft mbH und ZOE-VVG GmbH rund 1,77 Mio. Aktien bzw. ca. 10% des Grundkapitals an institutionelle Investoren veräußern wollen. Bei „starker Nachfrage“ wurden schließlich sogar 1,86 Mio. Aktien zu einem Preis von 176,00 Euro platziert.
Die beiden schon seit dem Börsengang 1999 engagierten Gesellschaften bleiben am Unternehmen beteiligt. Zusammen mit dem dritten Großaktionär (Jumakos Beteiligungsgesellschaft mbH) halten sie immer noch rund 44% der Aktien. Der Streubesitz steigt von ca. 46% auf ca. 56%, was CEO Arne Schneider als „klare Win-Win-Situation für bestehende und neue Investoren“ bezeichnet. Elmos selbst hat den Prozess in enger Abstimmung mit den Aktionären begleitet.
Wir sehen die Umschichtung trotz des Kursabschlags tendenziell ebenfalls positiv, weil damit ein Kritikpunkt vieler großer Investoren („zu geringer Freefloat“) beseitigt wird und die Chancen auf eine baldige MDAX-Aufnahme deutlich steigen. Der Firmenchef hatte den Chip-Spezialisten bei Vorlage der Q1-Zahlen vergangene Woche bereits als potenziellen MDAX-Kandidaten ins Spiel gebracht. Elmos bleibt mit einem Stopp bei 162,00 Euro ein Kauf.
05.05.26
Neuer Stoppkurs für Elmos Semiconductor Nach der Anhebung der Jahresziele und starken Q1-Zahlen ist die Aktie (188,40 Euro; DE0005677108) von Elmos auf ein neues Rekordhoch geklettert. Wir heben den Stoppkurs daher von bislang 125,00 Euro auf 162,00 Euro an und sichern uns damit einen rechnerischen Gewinn von 3,8% unseres Kapitals.
Unsere Position bei Fraport ist nun komplett Nach den Zahlen zum Startquartal ist die Aktie (68,35 Euro; DE0005773303) von Fraport am Dienstagmorgen (5.5.) zunächst etwas stärker unter Druck geraten. Dadurch wurde um 9:27 Uhr auf Xetra unser Nachkauflimit von 67,00 Euro erreicht. Wir buchen demnach weitere 160 Stücke in unser Musterdepot ein. Die gesamte Position (300 Stücke) hat nun einen durchschnittlichen Einstandskurs von 69,24 Euro. Der Stopp bleibt bei 52,00 Euro.
30.04.26
Drägerwerk bestätigt starken Trend zum Jahresauftakt Die am Donnerstag (29.4.) vorgelegten finalen Zahlen zum ersten Quartal von Drägerwerk bestätigen die vorläufigen Angaben vom 16. April vollumfänglich: Umsatz und EBIT haben sich gegenüber dem schwachen Vorjahresquartal spürbar verbessert, die Bruttomarge erreichte den besten Q1-Wert seit Jahren. Die Jahresprognose bleibt unverändert.
Besonders positiv bleibt der Auftragseingang: Mit knapp 865 Mio. Euro übertraf er den Vorjahreswert leicht und lieferte ein Book-to-Bill von 1,14 – auf jeden Euro Umsatz kamen 1,14 Euro neue Aufträge. Das signalisiert weiter wachsende Auftragsbücher und stützt die Erwartung, dass der Medizintechniker im zweiten Halbjahr die Guidance gut erreichen kann. Die SDAX-Aktie (89,90 Euro; DE0005550636) weist trotz des jüngsten Rückgangs um rund 10%, der unseren Einstieg ins Musterdepot ermöglichte, immer noch ein starkes Momentum von 1,1 auf. Drägerwerk bleibt ein Kauf mit Stopp bei 80,10 Euro.
Auch bei Ceotronics wird die Nachkauforder nochmals verlängert Der Besuch des Hessischen Wirtschaftsministers Kaweh Mansoori am vergangenen Freitag (24.4.) wertete Ceotronics-CEO Thomas H. Günther als „starkes Signal der Wertschätzung“. Der SPD-Politiker wiederum würdigte das Unternehmen als „Hidden Champion“. Die guten Zukunftsaussichten unseres Musterdepotwertes zeigen sich aber noch deutlicher in der jüngst beschlossenen Erweiterung der Kapazitäten, durch die eine noch effizientere Produktion der modularen CT-ComLink Produkte erreicht werden soll. Ende März hatte Ceotronics in diesem Segment von einem europäischen Kunden aus dem Arbeits-/Gehörschutzsektor einen weiteren Auftrag im Gegenwert von ca. 3,6 Mio. Euro erhalten.
Die Aktie (12,62 Euro; DE0005407407) hat sich in den vergangenen Wochen deutlich erholen können und notiert aktuell 20% über dem im März markierten Jahrestief und auch über unserem Einstandskurs. Das Nachkauflimit von 8,00 Euro wurde bislang noch nicht erreicht. Wir hatten diese Order in den Markt gelegt, um bei einem Ende des Kriegs in der Ukraine einen möglichen kurzfristigen Kursrutsch der Rüstungsaktien nutzen zu können. Auch wenn dieses Szenario aktuell nicht absehbar ist, verlängern wir die Order (Kauf 900 Stück zu 8,00 Euro) noch einmal um zwei Monate bis Ultimo Juni. Der Stoppkurs bleibt bei 4,90 Euro.
28.04.26
Wir verlängern unsere Nachkauforder bei Fraport Vor den Q1-Zahlen von Fraport haben wir uns die Analystenschätzungen genau angeschaut. Das Ergebnis: Wir verlängern unsere Nachkauforder.
Das frisch eröffnete Terminal 3 wird bei Fraport zu deutlich höheren Abschreibungen führen. Operativ gelingt es unserem Musterdepotwert dennoch, trotz geopolitischer Verwerfungen weiter zuzulegen. Entscheidend sind für uns der erwartete Cashflow-Sprung und die erfolgreiche Entschuldung der Bilanz. Unsere Nachkauforder für 160 Aktien (70,65 Euro; DE0005773303) bis 67,00 Euro verlängern wir daher bis Monatsultimo Mai. Stopp unverändert bei 52,00 Euro.
23.04.26
Drägerwerk zieht neu in unser Musterdepot ein Heute (23.4.) Vormittag sind wir mit unserem jüngst aktualisierten Abstauberlimit bei der Vorzugsaktie (95,70 Euro; DE0005550636) von Drägerwerk erfolgreich gewesen. Um 10:08 Uhr wurden auf Xetra 1.282 Aktien zu einem Kurs von 95,50 Euro umgesetzt.
Wir haben dementsprechend 200 Stück (Depotanteil: 4,4%) des SDAX-Titels in unser Musterdepot eingebucht. Bei einem Stoppkurs von 80,10 Euro ergibt sich ein überschaubares rechnerisches Verlustrisiko von 0,71% unseres gesamten Depotwertes.
Die Investitionsquote unseres Portfolios liegt damit nun bei rund 70%. Bei Ausführung der beiden noch offenen Nachkauforders (Ceotronics und Fraport) wären es rund 74%.
17.04.26
Neuer Anlauf bei Drägerwerk Ab Montag (20.4.) kaufen wir 200 Stück der Drägerwerk-Vorzugsaktie (97,50 Euro; DE0005550636) mit einem Limit von 95,50 Euro – befristet bis Ende Mai (29.5.). Der neue Stopp liegt bei 80,10 Euro. Sollte die Ausführung gelingen, beträgt das Depotgewicht etwa 4,4%, das Verlustrisiko etwa 0,7% des derzeitigen Depotwerts.
Warum wir unser ursprüngliches Limit erhöhen und auch den Stopp nachziehen, können Sie hier ausführlich nachlesen.
Unternehmen: Drägerwerk ISIN: DE0005550636 Börsenplatz: Xetra Limit: 95,50 Euro Stück: 200 Gültig bis: 31.05.26 Stoppkurs: 80,10 Euro
16.04.26
MLP steigt als Schwergewicht ins Depot ein Der heute Morgen (16.4.) avisierte Einstieg („billigst“) beim Finanzdienstleister MLP (7,82 Euro; DE0006569908) ist erfolgreich vollzogen worden. Wir haben die 4.800 Stücke der SDAX-Aktie um 9:03 Uhr basierend auf den Xetra-Umsätzen zu einem durchschnittlichen Einstiegskurs von 7,82 Euro eingebucht. MLP kommt damit auf einen anfänglichen Depotanteil von 8,6%. Der Stoppkurs liegt bei 6,65 Euro. Wir riskieren bei dieser Position damit 1,29% unseres Depotwertes.
Alle Details zu dieser Depotaufnahme können Sie hier noch einmal in Ruhe nachlesen.
Unsere jüngste ausführliche Analyse zu MLP finden Sie hier.
15.04.26
Verkaufslimit bei Aixtron erreicht Durch den deutlichen Kursanstieg nach der Anhebung der Jahresziele am späten Dienstagabend (14.4.) ist uns bei der Aixtron-Aktie (41,87 Euro; DE000A0WMPJ6) heute Morgen der Ausstieg gelungen. Um 9:12 Uhr wurden die ersten mit einem Verkaufslimit von 39,00 Euro versehenen Orders auf Xetra ausgeführt. Die ausführliche Analyse zur Performance und unserer Bewertung der Aktie nach der fulminanten Rally lesen Sie hier.
Wir realisieren nach über 1,5 Jahren Haltedauer einen Gewinn von 197%. Bezogen auf den beim Einstieg im September 2024 vorhandenen Depotwert hat uns die Position unter dem Strich einen Performance-Beitrag von 10,3% beschert. Wir setzen Aixtron vorerst auf die Beobachtungsliste.
09.04.26
Aixtron steht knapp vor unserem Ziel Unser Musterdepotwert Aixtron legt weiter zu und nähert sich damit dem Ende 2023 markierten Hoch bei knapp 40 Euro. Seit Jahresbeginn hat sich der MDAX-Wert bereits mehr als verdoppelt. Unterstützend wirkt vor allem die anhaltend starke Nachfrage rund um optische Netzwerke, die für den Ausbau von KI-Rechenzentren benötigt werden. Auch die jüngsten Preiserhöhungen einiger Halbleiterhersteller und die generell wieder anziehende Nachfrage aus dem Industriesegment sind grundsätzlich positiv zu werten.
Allerdings hat die Börse bei der Aktie (36,40 Euro; DE000A0WMPJ6) schon sehr viel Positives vorweggenommen. Weil die Gefahr einer stärkeren technischen Korrektur zunimmt, raten wir bei Aixtron unverändert zu Gewinnmitnahmen bei Kursen von 39,00 Euro. Gleichzeitig ziehen wir den Stoppkurs von 29,90 Euro auf 32,00 Euro nach.
31.03.26
Wir verlängern bei Fraport die Nachkauforder Unsere Nachkauforder bei Fraport (74,80 Euro; DE0005773303) ist bislang nicht ausgelöst worden. Am Investmentcase hat sich für uns jedoch nichts geändert: intakter operativer Trend, Cashflow-Wende, Fokus auf Schuldenabbau, begrenzte Belastungen durch den Iran-Krieg.
Im schwachen Marktumfeld halten wir daher an unserer Einschätzung fest und verlängern die bestehende Nachkauforder bei 67,00 Euro bis Ende April. Stopp: 52,00 Euro.
24.03.26
Erhöhung der Cashquote im Depot Trotz der fulminanten Erholung zum Wochenstart (der DAX stieg innerhalb weniger Minuten um knapp 4% und konnte intraday fast 6% zulegen) bleibt die Lage am deutschen Aktienmarkt angespannt. Das betrifft sowohl das fundamentale Umfeld als auch die technische Verfassung der Indizes. Lediglich die Stimmungsindikatoren sprechen für etwas Entspannung. In Summe sehen wir aktuell eine Marktphase, in der es (noch) nicht sinnvoll erscheint, bei seinem Aktiendepot voll auf dem Gaspedal zu stehen. Investments sollten vor allem bei Aktien erfolgen, die sich durch eine relative Stärke (wie zum Beispiel Fraport, Jost Werke und Drägerwerk) auszeichnen. Grundsätzlich ist die Gefahr einer sich fortsetzenden Korrektur latent, auch weil diese – zumindest bezogen auf den DAX – bei einem relativ hohen Bewertungsniveau begonnen hat. Wir haben deshalb am Dienstagmorgen (24.3.) unsere Cashquote (aktuell: 32%) erhöht und uns dabei von Depotwerten getrennt, die trotz attraktiver Bewertung einfach kein Momentum aufbauen wollen. Im Detail:
Zwei Ausbuchungen und ein Teilverkauf Die Vorzugsaktie von Sixt (51,50 Euro; DE0007231334) wurde zu 51,70 Euro veräußert. Dabei entstand ein Verlust von 17,0% bzw. 0,78% unseres Kapitals. Bei Merck (103,15 Euro; DE0006599905) sorgte der Ausstiegskurs von 102,85 Euro für ein Minus von 10,2% bzw. 0,57% des Kapitals. Beide Aktien wandern auf die Beobachtungsliste.
Der Fotodienstleister Cewe (97,30 Euro; DE0005403901) hat uns seit dem Einstieg im August 2024 Dividendenerträge von 2,9% beschert. Mehr aber auch nicht, weshalb wir unseren Aktienbestand im Depot heute Morgen halbiert haben. Die Ausbuchung erfolgte zu 98,05 Euro und damit fünf Cent über unserem damaligen Einstandskurs. Für die verbliebenen Stücke gilt unverändert der Stoppkurs von 79,90 Euro. Wir stufen Cewe auf Halten ab.
SAP-Position ist jetzt vollständig Ein Teil der freigewordenen Liquidität ist in den Nachkauf der SAP-Aktie (148,94 Euro; DE0007164600) geflossen, die zur Xetra-Eröffnung am Dienstag nach negativen Analystenkommentaren unter unser Kauflimit von 150,00 Euro gefallen war. Durch den Nachkauf bei 148,98 Euro hat sich unser durchschnittlicher Einstandskurs auf 159,45 Euro reduziert. SAP ist auch für Neuleser ein Kauf mit Stopp bei 115,00 Euro.
Neue Strategie für den Outperformer Aixtron Bei unserem diesjährigen Top-Performer Aixtron (33,23 Euro; DE000A0WMPJ6) steigt die Gefahr von Rückschlägen. Zudem ist die Position in unserem Depot vergleichsweise groß geworden. Das positive Momentum des MDAX-Wertes ist allerdings völlig intakt. Wir versuchen deshalb, mit einem nochmals eng nachgezogenen Stoppkurs (von 26,00 auf 29,90 Euro) die Welle weiter mitzureiten und haben im Bereich des Ende 2023 markierten Mehrjahreshochs eine Verkaufsorder (Limit 39,00 Euro) platziert.
Gewinnsicherung bei Elmos Auch Elmos (143,00 Euro; DE0005677108) hat sich dank der guten Wertentwicklung zu einem der größeren Depotwerte entwickelt. Weil zudem der Abstand zur Absicherung relativ groß geworden war, haben wir den Stoppkurs heute von 84,00 auf 125,00 Euro erhöht. Damit sichern wir uns bei dem unverändert kaufenswerten SDAX-Wert einen rechnerischen Gewinn von ca. 36% sowie einen Depotbeitrag von rund 1,8%.
Alle Details zu unseren heutigen Anpassungen finden Sie hier. Unsere Strategie zu SAP haben wir Mitte Februar hier skizziert.
19.03.26
Einstieg bei Jost Werke geglückt – Abstauberlimit bei Drägerwerk gesetzt Am Donnerstag (19.3.) ist die Aktie der Jost Werke (55,90 Euro; DE000JST4000) in einem schwachen Marktumfeld unter unser Limit bei 59,00 Euro gerutscht. Für unser Musterdepot haben wir 400 Aktien zum ersten Xetra-Kurs von 57,20 Euro gekauft. Insgesamt wurden dafür 22.880,00 Euro investiert. Jost Werke ist ein Kauf mit Stopp bei 46,50 Euro.
Bei Drägerwerk liegen wir bis Ende April mit einem Abstauberlimit bei 81,00 Euro auf der Lauer. Bisher wurde dieses Limit trotz der laufenden Kurskorrektur noch nicht erreicht. Sollte die Aktie auf dieses Niveau fallen, wären die im SDAX notierten Vorzüge (86,90 Euro; DE0005550636) eine attraktive Ergänzung für unser Musterdepot. Empfohlen wird bei Drägerwerk ein Kauf bis 81,00 Euro, mit einem Stopp-Loss bei 59,50 Euro.
Mehr Details zu unserer Strategie für diese beiden Werte finden Sie hier.
Kontron nach kuriosem Einbruch ausgestoppt Bei dem IoT-Player Kontron sind wir am Donnerstagmorgen (19.3.) zu 16,48 Euro ausgestoppt worden. Unter dem Strich haben wir mit der im vergangenen Oktober eröffneten Positionen einen Verlust von 37,9% realisiert. Bezogen auf den aktuellen Depotwert entspricht das einem Performancebeitrag von minus 1,83%.
Der heutige Kursverlauf muss als „kurios“ bezeichnet werden. Nach einem mit Blick auf den schwachen Gesamtmarkt nicht ungewöhnlichen Minus von 2,3% zum Eröffnungskurs weiteten sich die Verluste bis 9:30 Uhr ohne neue Nachrichten auf gut 23% aus. Zumindest auffällig und für uns und unsere Leser sehr ärgerlich ist die Tatsache, dass der Kurs knapp unter unserer Absicherung plötzlich und schnell wieder nach oben drehte. Nur eine Stunde später notierte die SDAX-Aktie (19,62 Euro; AT0000A0E9W5) 15% über dem Tief.
Trotzdem sah sich das Unternehmen am frühen Nachmittag gezwungen, in einer offiziellen Mitteilung klarzustellen, dass die Kursverwerfungen aus Sicht des Managements keine Grundlage in der operativen Entwicklung von Kontron haben und die Veröffentlichung des Geschäftsberichts unverändert für den 26. März geplant ist. Gleichzeitig kündigte man die kurzfristige Prüfung eines Aktienrückkaufprogramms an. Das sorgte für weitere Entspannung.
Zu ungewöhnlichen Kursbewegungen war es bei Kontron bereits Ende Oktober gekommen, wenn auch nicht in diesem Ausmaß. Trotz zahlreicher Insiderkäufe aus dem Konzernvorstand, guten Wachstumsprognosen und einer günstigen Bewertung war die Erholung im Anschluss wenig dynamisch ausgefallen. Dass wir daraus nicht die richtigen Schlüsse gezogen und weiter an der Aktie festgehalten haben, müssen wir uns im Nachhinein ankreiden lassen. Unser Vertrauen ist stark angekratzt. Kontron wandert auf die Beobachtungsliste.
17.03.26
Ceotronics mit neuem Auftrag aus Europa Mit einem Plus von gut 4% hat die Aktie von Ceotronics heute Mittag auf die Meldung zu einem neuen Auftrag reagiert. Demnach wurde unser Musterdepotwert von einem europäischen Militär-Kunden beauftragt, spezielle Adapterkabel zum Anschluss an Funkgeräte und Intercoms zu liefern. Der Wert des Auftrags wird auf ca. 1,8 Mio. Euro beziffert. Mit Blick auf das Umsatzziel von rund 56 Mio. Euro im laufenden Geschäftsjahr 2025/26 (per 31.5.) ist das Volumen kein Gamechanger. Der Auftrag zeigt aber, dass Ceotronics nach dem großen Deal mit der Bundeswehr auch im Ausland mit seinen Lösungen stärker wahrgenommen wird. Das liegt auch an der Innovationskraft der Hessen. Auf der Fachmesse Enforce Tac 2026 hatte der Spezialist für behördliche und militärische Kommunikationssysteme Ende Februar die weltweit erste Sprachsteuerung für taktische Kommunikationslösungen präsentiert, wodurch die Geräte auch unter Gefechtsbedingungen schnell und einfach bedient werden können.
Die Aktie (12,00 Euro; DE0005407407) steht seit einigen Wochen unter Druck und nähert sich dem unteren Ende der in den vergangenen elf Monaten ausgebildeten Konsolidierungsrange. An den mittelfristig guten Aussichten ändert das ebenso wenig wie an unserem Votum. Akkumulieren Sie Ceotronics zur Vervollständigung der Position bei etwaigen Rücksetzern auf 8,00 Euro. Für unser Depot verlängern wir die entsprechende Nachkauforder bis Ende April. Der Stopp bleibt bei 4,90 Euro.
16.03.26
Krones-Position jetzt vollständig Die zunehmenden Sorgen vor einer anhaltenden Konjunkturflaute in Deutschland haben die Aktie von Krones in den vergangenen Wochen belastet. Seit dem Mitte Februar gescheiterten Versuch, die Hochs bei rund 146 Euro aus dem Markt zu nehmen, ist der Kurs um 17% gefallen. Heute Morgen (16.3.) wurde dadurch unser Nachkauflimit (119,55 Euro) erreicht. Die mit diesem Limit versehenen Kauforders wurden gegen 10 Uhr auf Xetra zu 119,40 Euro ausgeführt. Zu diesem Kurs wandern daher weitere 40 Stücke in unser Musterdepot.
Die Position ist jetzt vollständig (gut 5% Depotanteil), der durchschnittliche Einstiegskurs beträgt 128,73 Euro. Der Stoppkurs für die MDAX-Aktie (120,00 Euro; DE0006335003) liegt unverändert bei 96,60 Euro (19% Abstand zum aktuellen Kurs).
Unsere jüngste Analyse zu Krones finden Sie hier.
13.03.26
Einstieg bei Fraport gelungen Im Zuge der aktuellen Turbulenzen an den Aktienmärkten wurde bei der Aktie von Fraport (71,85 Euro; DE0005773303) heute Morgen unser erstes Kauflimit erreicht. Wir buchen daher 140 Stücke zu einem Einstiegskurs von 71,80 Euro in unser Musterdepot ein und reduzieren im Gegenzug den als Liquiditätsersatz dienenden Geldmarkt-ETF. Der Nachkauf zu 67,00 Euro bleibt im Markt. Als Stoppkurs gilt unverändert die Marke von 52,00 Euro.
Kion fliegt aus dem Depot Bei Kion griff am Freitag (13.3.) unsere Absicherung bei 45,90 Euro, nachdem die MDAX-Aktie (45,80 Euro; DE000KGX8881) im späten Geschäft mehr als 4% verlor. Unserer Liquidität flossen 13.770,00 Euro zu. Dank eines konsequenten Stopp-Managements entstand seit unserem Einstieg im Juli 2025 bei 48,60 Euro lediglich ein Verlust von 0,1%.
05.03.26
Unsere Strategie zu Fraport Die jüngsten Verwerfungen im Nahen Osten haben der Fraport-Aktie einen kräftigen Rücksetzer beschert. Insgesamt bleiben wir vom Flughafenbetreiber aber überzeugt.
Die Sorgen vor möglichen negativen Folgen durch den Krieg im Iran haben der Aktie von Fraport zu Wochenbeginn relativ starke Kursabschläge beschert. In der Spitze verlor der MDAX-Wert rund 10%, bevor es am Mittwoch zu einer ersten Erholung kam. Wir haben die aktuelle Situation am Dienstag bereits ausführlich analysiert und dabei unser grundsätzlich positives Votum für den Flughafenbetreiber bestätigt. Die bereits Mitte Februar angelaufene Korrektur passt in das von uns im November skizzierte Bild. Das wollen wir nutzen, um die Aktie bei noch etwas weiter fallenden Kursen auch in unser Musterdepot aufzunehmen.
Unternehmen: Fraport ISIN: DE0005773303 Börsenplatz: Xetra Limit: 71,80 / 67,00 Euro Stück: 140 / 160 Gültig bis: 31.03.26 Stoppkurs: 52,00 Euro
Konkret arbeiten wir bei Fraport mit gestaffelten Kauflimits bei 71,80 Euro und 67,00 Euro. Der Stoppkurs liegt bei 52,00 Euro. In Summe kommen wir damit auf einen Depotanteil von ca. 5% und ein rechnerisches Verlustrisiko von ca. 1,2% des gesamten Depotwertes.
13.02.26
Unsere Strategie zu SAP und Scout24 Ein gutes Beispiel dafür ist die Softwarebranche, die aktuell im Mittelpunkt der breit angelegten Diskussion steht, ob sich mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz (KI) ganze Geschäftsmodelle disruptieren lassen. Wir haben vor gut einer Woche bereits versucht, das Ganze sachlich einzuordnen.
Wie so oft an der Börse wird im ersten Schritt alles über einen Kamm geschert, bevor später dann differenziert wird. Das führt dazu, dass selbst potenzielle KI-Gewinner momentan abverkauft werden. Scout24 und SAP gehören nach unseren Analysen dazu, vor allem weil beide Unternehmen über einen reichhaltigen Stamm an qualitativ hochwertigen und gut aufbereiteten Daten verfügen, die die unbedingte Basis für nutzwertige KI-Lösungen sind. Zudem haben die Vorstände hier die Bedeutung der KI frühzeitig erkannt und ihr Geschäftsmodell entsprechend ausgerichtet. Das sollte sich perspektivisch auszahlen.
Unternehmen: SAP ISIN: DE0007164600 Börsenplatz: Xetra Limit: billigst / 150,00 Euro Stück: 60 / 65 Gültig bis: 31.03.26 Stoppkurs: 115,00 Euro
Natürlich gibt es auch Risiken, die wir in unseren Analysen berücksichtigt haben. Bei SAP wird es zum Beispiel stark darauf ankommen, wie gut man die Kunden von dem Mehrwert der eigenen KI-Lösungen überzeugen kann, um so schnell finanzielle Erfolge verbuchen zu können. Die laufende Transformation muss zwingend gelingen. Bei Scout24 dürfte perspektivisch entscheidend sein, ob und wie stark die bislang überdurchschnittlich hohe Gewinnmarge im Zuge der Kooperation mit KI-Chatbots wie ChatGPT unter Druck gerät. Während wir den Immobilienportal-Betreiber bereits am Dienstag (10.2.) unter die Lupe genommen haben, reichen wir eine ausführliche Analyse zu SAP heute Nachmittag (13.2.) nach.
Unternehmen: Scout24 ISIN: DE000A12DM80 Börsenplatz: Xetra Limit: billigst Stück: 300 Stoppkurs: 60,00 Euro
Beachten Sie bei den beiden Neuaufnahmen, dass wir hier diesmal bewusst gegen den aktuell eindeutig abwärts gerichteten Trend der Aktien agieren (auch wenn es sich im großen Bild lediglich um eine umfangreiche Korrektur des Aufwärtstrends handelt). Wir haben das Momentum also nicht auf unserer Seite, was das Risiko eines Fehlschlags tendenziell erhöht. Wer in solchen Übertreibungsphasen nach potenziellen Schnäppchen mit mittel- bis langfristig hohem Gewinnpotenzial sucht, muss sich damit aber zwangsläufig abfinden.
Nachdem unsere Empfehlung zu SAP zuletzt bei 195 Euro mit einem Gewinn von 113% ausgestoppt wurde, planen wir die Depotaufnahme nun per Staffelkauf. Vorgesehen sind zwei Tranchen: 60 Aktien billigst (1. Tranche) sowie 65 Aktien mit Limit 150,00 Euro (2. Tranche). Den Stoppkurs setzen wir bei 115,00 Euro.
Bei Scout24 gibt es bereits eine laufende Empfehlung, die mit einem Stoppkurs von 60,00 Euro verknüpft ist. Diese Absicherung übernehmen wir und wollen 300 Aktien billigst kaufen. Der aktuell nur rund 11% entfernte Stopp ist auf den ersten Blick natürlich suboptimal, gerade mit Blick auf den aktuell sehr dynamischen Abverkauf. Auf der anderen Seite ist das finanzielle Risiko dadurch sehr überschaubar, da wir an der üblichen Positionsgröße (ca. 5%) festhalten. Unter dem Strich liegt das rechnerische Verlustrisiko dadurch bei weniger als 1% des Gesamtkapitals. Bei SAP liegt dieser Wert bei rund 1,4%, was ebenfalls voll im Rahmen eines guten Risikomanagements liegt.