Neue Medikamente beflügeln Bristol Myers - Gewinnziel dennoch gesenkt

Von Reuters News

- Der US-Pharmakonzern Bristol Myers SquibbBMY.N hat nach einem starken Quartal seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben, das Gewinnziel jedoch wegen einer Belastung aus einer Übernahme gesenkt. Für 2026 rechne der Vorstand nun mit einem Umsatz von 49,75 bis 50,25 Milliarden Dollar und einem bereinigten Gewinn je Aktie von 6,35 bis 6,55 Dollar, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Im dritten Quartal übertraf Bristol mit einem Umsatz von 13,1 Milliarden Dollar und einem bereinigten Gewinn von 1,35 Dollar je Aktie die Erwartungen der Analysten.

Neue Medikamente hätten das Wachstum beflügelt, hieß es. Der Umsatz mit diesen Produkten sei um zwölf Prozent gestiegen, angetrieben von dem Krebsmedikament Breyanzi und dem Anämiemittel Reblozyl. Dagegen sei der Umsatz mit dem älteren Krebs-Blockbuster Opdivo um sechs Prozent auf 2,37 Milliarden Dollar gesunken. Eine neuere, unter die Haut gespritzte Version des Mittels namens Qvantig habe derweil den Absatz mehr als verdreifacht. "Wir haben mit den heutigen Medikamenten eine starke kommerzielle Leistung erbracht", erklärte Vertriebschef Adam Lenkowsky.

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