Medienbericht: US-Militär verbietet BYD-Autos auf Stützpunkt in Japan

Von Reuters News

- Das US-Militär hat einem Medienbericht zufolge Elektroautos des chinesischen Herstellers BYD002594.SZ wegen Sicherheitsbedenken auf einem Luftwaffenstützpunkt in Japan verboten. Die Maßnahme trete am Montag auf dem Stützpunkt Kadena in Okinawa in Kraft, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Freitag unter Berufung auf US-Militärvertreter in Japan. Hintergrund sei die Sorge, dass die in den Fahrzeugen verbauten Kameras und Sensoren sensible Informationen sammeln und weiterleiten könnten. Das Verbot gelte ausnahmslos für Fahrzeuge von Stützpunktpersonal, Auftragnehmern, Unternehmen und Taxis. Stellungnahmen des US-Militärs in Japan sowie von BYD lagen zunächst nicht vor. Die US-Regierung hatte BYD im Juni zusammen mit anderen chinesischen Konzernen wie Alibaba9988.HK, Baidu9888.HK und Nio9866.HK auf eine Liste von Unternehmen gesetzt, die nach ihrer Einschätzung das chinesische Militär unterstützen. Alibaba hat inzwischen gegen die US-Regierung geklagt. Das chinesische Außenministerium protestierte gegen die Liste und bezeichnete sie als diskriminierend und unangemessen.

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