Kion senkt wegen schwacher Gabelstapler-Nachfrage die Jahresprognose

Von Reuters News

- Wegen schwacher Geschäfte in der Sparte für Gabelstapler und Lagertechnik hat der Industrielogistik-Konzern KionKGX.DE seine Prognose für das laufende Jahr gesenkt. Dabei verzeichnete das Unternehmen in den ersten neun Monaten dank eines florierenden Geschäfts mit Automatisierungslösungen eigentlich Zuwächse bei Umsatz und operativem Gewinn. Der Konzernumsatz stieg von Januar bis September um 3,9 Prozent auf 8,52 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich um knapp zehn Prozent auf 632,5 Millionen Euro, was einer Marge von 7,4 Prozent entspricht.

Der Auftragseingang auf Konzernebene schrumpfte im Berichtszeitraum jedoch um knapp fünf Prozent auf 8,44 Milliarden Euro. Besonders das Segment Industrial Trucks & Services (ITS) bereitete Sorgen: Kion habe hier in einem eigentlich wachsenden Markt nicht Schritt halten können, erklärte das im MDax gelistete Unternehmen. Ganz anders sah es in der Automatisierungssparte (IAS) aus, wo Umsatz und bereinigtes Ebit zweistellig wuchsen.

Für das Gesamtjahr rechnet Kion nun mit einem Umsatz zwischen 11,45 und 11,75 Milliarden Euro. Zuvor hatte das Management noch Erlöse in einer Spanne von 11,525 bis 12,025 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Auch beim operativen Gewinn schraubte der Konzern die Erwartungen nach unten: Das bereinigte Ebit soll 2026 nun bei 815 bis 875 Millionen Euro liegen. Im Juli war das Unternehmen noch von 880 bis 980 Millionen Euro ausgegangen.

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