Iran-Krieg treibt Ölpreise - BP verdreifacht Gewinn

Von Reuters News

- Der britische Ölkonzern BPBP.L hat dank der vom Iran-Krieg in die Höhe getriebenen Energiepreise den höchsten Quartalsgewinn seit Jahren eingefahren. Der um Lager-Bewertungseffekte bereinigte Gewinn belief sich im dritten Quartal auf 8,46 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Analysten hatten mit 7,33 Milliarden Dollar gerechnet, im Vorjahreszeitraum hatte BP 2,2 Milliarden Dollar verdient. Den Geldsegen will der Konzern nutzen, um seine verbleibenden Schulden aus der Umweltkatastrophe um die Ölplattform "Deepwater Horizon" im Jahr 2010 zu begleichen.

"Das Umfeld höherer Preise und Margen sowie einige Performance-Fortschritte im gesamten Unternehmen" hätten den Gewinn steigen lassen, sagte Vorstandschefin Meg O'Neill. Der operative Cashflow belief sich auf 14,8 Milliarden Dollar, während die Nettoverschuldung auf 13,9 Milliarden Dollar sank. Damit erreichte BP sein Nettoverschuldungsziel ein Jahr früher als geplant. Die BP-Aktie legte im frühen Handel um 1,3 Prozent zu.

Die Havarie der Bohrinsel "Deepwater Horizon" vor der US-Golfküste, bei der 2010 elf Menschen starben, war eine der schwerwiegendsten Umweltkatastrophen der US-Geschichte. Die verbleibenden Verbindlichkeiten des Konzerns aus der Ölpest beliefen sich den BP-Angaben zufolge zuletzt auf 5,94 Milliarden Dollar.

Capital Com ist ein reiner Ausführungsdienstleister. Das gegenwärtige Material ist als Marketingkommunikation zu betrachten und sollte nicht als Anlageanalyse oder Anlageberatung interpretiert werden. Jede auf dieser Seite abgegebene Meinung stellt keine Empfehlung von Capital Com oder seinen Vertretern dar. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der auf dieser Seite bereitgestellten Informationen übernehmen wir keine Zusicherung oder Gewähr. Wenn Sie sich auf die Informationen dieser Seite verlassen, tun Sie dies vollständig auf Ihr eigenes Risiko