Höhere Kosten belasten Procter & Gamble - Anleger greifen trotzdem zu

Von Reuters News

- Der US-Konsumgüterkonzern Procter & GamblePG.N bekommt die steigenden Rohstoff- und Energiekosten stärker zu spüren als erwartet, hat aber zum Auftakt des Bilanzjahres dennoch überraschend gute Geschäfte gemacht. Der Hersteller von Pantene-Shampoo und Tide-Waschmittel warnte am Donnerstag, höhere Kosten würden den Gewinn im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich mit rund 1,4 Milliarden Dollar belasten. Zuvor war der UnileverULVR.L-Rivale von einer Milliarde Dollar ausgegangen. Im ersten Quartal sei der Umsatz jedoch um vier Prozent auf 23,28 Milliarden Dollar gestiegen und lag damit über den Analystenschätzungen. An der Börse kamen die Nachrichten gut an: Die Aktie legte im vorbörslichen Handel um rund zwei Prozent zu.

Trotz Einsparungen schrumpfte die operative Kernmarge im abgelaufenen Quartal um 80 Basispunkte. Als Gründe für den Kostendruck nannte ein Sprecher gegenüber Reuters höhere Frachtkosten infolge gestiegener Treibstoffpreise und einen Mangel an Lkw-Fahrern. Der Konzern verhandele mit Lieferanten und optimiere Transportrouten, um die Kosten einzudämmen. Gefragt waren vor allem Schönheits- und Haushaltspflegeprodukte. Das Unternehmen bestätigte zudem seine Jahresprognose und peilt demnach ein organisches Umsatzwachstum von ein bis drei Prozent an und einen Kerngewinn von rund sieben Dollar je Aktie.

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