Hohe Kosten drücken Marge von Brauereikonzern Anheuser-Busch

Von Reuters News

- Der weltgrößte Brauereikonzern Anheuser-Busch InBevABI.BR hat im dritten Quartal die Gewinnerwartungen erfüllt, bekommt aber zunehmend den Druck steigender Kosten zu spüren. Der Hersteller von Marken wie Budweiser und Stella Artois steigerte den Umsatz organisch um 4,9 Prozent und übertraf damit die Prognosen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Inklusive Währungseffekten kletterten die Erlöse auf 16,5 Milliarden Dollar. Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) legte um 3,9 Prozent auf knapp sechs Milliarden Dollar zu. Wegen höherer Ausgaben schrumpfte die operative Marge jedoch um 34 Basispunkte auf 36,1 Prozent.

Der Konzern verwies auf Kosten für Rohstoffe, Vertrieb und Transport in wichtigen Märkten wie den USA, Europa und Südafrika sowie auf höhere Marketingausgaben. Analysten hatten das erwartet und unter anderem fehlende Preisabsicherungen bei Diesel sowie teureres Aluminium als Gründe ausgemacht. Die gesamte Konsumgüterbranche leidet derzeit unter den wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs, der branchenübergreifend die Preise für Energie, Fracht und Rohstoffe in die Höhe treibt. Für US-Käufer wie AB InBev wird Aluminium zudem durch die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle verteuert. Zuvor hatten bereits Branchengrößen wie Procter & GamblePG.N, Philip MorrisPM.N und Coca-ColaKO.N vor einem wachsenden Kostendruck gewarnt.

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