Ferrari hebt Prognose an - Aktie steigt

Von Reuters News

- Der italienische Luxussportwagenbauer FerrariRACE.MI hat nach einem unerwartet starken dritten Quartal seine Prognose für das laufende Jahr angehoben. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) soll nun auf mindestens drei Milliarden Euro steigen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bislang hatte der Autobauer mindestens 2,97 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Zudem schraubte der Konzern seine Erwartungen für den Nettoumsatz nach oben. Rückenwind komme von einer verstärkten Nachfrage nach renditestarken Modellen sowie lukrativen Sonderausstattungen. Die Aktie legte an der Mailänder Börse zeitweise um bis zu 4,7 Prozent zu.

Ferrari schaltete im Zeitraum von Juli bis September einen Gang höher: Das bereinigte Ebitda stieg nach Konzernangaben um zwölf Prozent auf 753 Millionen Euro. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt nur mit 739 Millionen Euro gerechnet. Auch die Auftragsbücher sind prall gefüllt und reichen inzwischen bis ins Jahr 2028, wie Vorstandschef Benedetto Vigna sagte. Die für 2027 geplanten Verkäufe des ersten vollelektrischen Modells "Luce" seien vollständig vergeben. Geopolitische Spannungen hätten keinen Einfluss auf die Nachfrage der Kunden. Ferrari plane zudem die Vorstellung von zwei weiteren Modellen bis zum Jahresende.

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