Electrolux übertrifft Gewinnerwartungen - Schwäche in Nordamerika

Von Reuters News

- Der schwedische Hausgerätehersteller ElectroluxELUXb.ST hat im dritten Quartal dank Sparmaßnahmen die Gewinnerwartungen übertroffen, warnte am Freitag jedoch vor einer anhaltenden Schwäche im wichtigen nordamerikanischen Markt. Der bereinigte Betriebsgewinn lag bei 912 Millionen schwedischen Kronen (umgerechnet rund 82 Millionen Euro). Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 867 Millionen Kronen gerechnet. Der organische Umsatz stieg um 3,5 Prozent. Konzernchef Yannick Fierling verwies auf ein schwieriges Marktumfeld: "Der Wettbewerbsdruck blieb hoch und hinzu kam erheblicher Gegenwind bei den Kosten durch externe Faktoren, etwa Rohstoffe, Logistikkosten und US-Zölle."

In Nordamerika, wo Electrolux im abgelaufenen Quartal 35 Prozent seines Konzernumsatzes erwirtschaftete, dämpften Inflationssorgen das Verbrauchervertrauen. Die Kunden in der Region seien auf günstigere Angebote ausgewichen, erklärte Fierling. Der Umsatz in Nordamerika stieg zwar um zwei Prozent, was dem Unternehmen zufolge jedoch hauptsächlich auf Preiserhöhungen zurückzuführen war. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Electrolux damit, dass sich Preise und Volumina neutral auf das Ergebnis auswirken werden. Zuvor hatte der Konzern hier einen positiven Beitrag erwartet.

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