Vossloh-Zukauf treibt Umsatz - Höhere Kosten schmälern aber Gewinn

Von Reuters News

- Ein Zukauf beschert dem Bahn-Zulieferer VosslohVOSG.DE volle Auftragsbücher und einen Umsatzsprung, drückt aber auf den Gewinn. Der Umsatz kletterte in den ersten neun Monaten dank der Übernahme des französischen Betonschwellen-Herstellers Sateba um knapp 20 Prozent auf 1,09 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Sondereffekte aus der Übernahme sowie höhere Kosten hätten das operative Ergebnis (Ebit) jedoch um 20 Millionen auf 56,6 Millionen Euro schrumpfen lassen. Unter dem Strich halbierte sich der Konzerngewinn auf 22,9 Millionen Euro.

Die Auftragslage blieb aber stark. Der Auftragseingang zog um gut 21 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro an. Für das Gesamtjahr bestätigte Vossloh seine Prognose, konkretisierte sie jedoch: Der Umsatz soll im mittleren Bereich der Spanne von 1,51 bis 1,61 Milliarden Euro landen, während das Ebit mit 100 bis 110 Millionen Euro eher am unteren Ende erwartet wird. Finanzvorstand Thomas Triska blickt dennoch optimistisch auf die kommenden Monate. "Wir sind sehr gut ins vierte Quartal gestartet", erklärte er. "Für 2027 erwarten wir einen spürbaren Rückgang bei den derzeit belastenden Faktoren und damit wieder deutlich verbesserte Ergebnisse."

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