Starke Nachfrage nach KI-Servern lässt Super Micro abheben

Von Reuters News

- Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:


14.20 Uhr - Eine optimistische Prognose gibt den Aktien von Super Micro ComputerSMCI.O Auftrieb. Die Papiere des Herstellers von KI-Servern steigen im vorbörslichen Handel an der Wall Street um gut elf Prozent. In ihrem Kielwasser legen die Aktien der Konkurrenten DellDELL.N und Hewlett Packard EnterpriseHPE.N um sechs und vier Prozent zu. Super Micro rechnet im ersten Quartal mit einem Umsatz zwischen 18,5 und 19,5 Milliarden Dollar. Analysten hatten laut LSEG-Daten lediglich 15,23 Milliarden Dollar erwartet. Zudem hob das Unternehmen seine Prognose für die Gewinnmarge an. Sorgen über die Rentabilität der Betreiber von Rechenzentren hatten in der vergangenen Woche zu einem Ausverkauf bei KI-Aktien geführt. Investoren dürften jedoch im Blick behalten, ob die Margenverbesserung nachhaltig ist, schreiben die Analysten von JPMorgan.


13.00 Uhr - Ein enttäuschender Ausblick hat die Aktien von MichelinMICP.PA auf Talfahrt geschickt. Die Papiere des französischen Reifenherstellers fallen um rund sechs Prozent. Damit steuern sie auf den größten Tagesverlust seit einem Jahr zu. Finanzchefin Benedicte de Bonnechose erwartet nach eigenen Angaben für das vierte Quartal keine Erholung des Absatzes mehr. Michelin hatte am Dienstagabend die Zahlen für die ersten neun Monate vorgelegt. Der Umsatz war in diesem Zeitraum um 0,5 Prozent auf 19,18 Milliarden Euro gesunken. Zurückzuführen sei dies auf einen um 0,8 Prozent geringeren Reifenabsatz sowie auf negative Währungseffekte. Belastet habe dabei vor allem die Abwertung des US-Dollars im ersten Halbjahr, teilte das Unternehmen mit.


09.50 Uhr - Frankreich steht an den Finanzmärkten weiter unter Druck. Die anhaltenden Unruhen, welche die politische Unsicherheit vor der Präsidentschaftswahl 2027 erhöhen, sorgen für einen Ausverkauf bei französischen Staatsanleihen und steigende Renditen. Die zehnjährigen Papiere rentieren mit 4,975 Prozent nach 4,917 Prozent am Vortag. Auf Wochensicht ist die Rendite um mehr als 16 Basispunkte gestiegen. Der Renditeaufschlag gegenüber den zehnjährigen Bundesanleihen nähert sich dem Anfang Oktober erreichten 15-Jahres-Hoch von fast 160 Basispunkten an. Die Ausschreitungen hatten sich bis Dienstag beruhigt, doch für Samstag sind weitere Proteste geplant. Einzelhändler CarrefourCARR.PA senkte seine Prognosen wegen der Angriffe auf seine Filialen, weswegen die Aktien um mehr als zwölf Prozent einbrachen.


08.10 Uhr - Aktien des Dialyseanbieters Fresenius Medical CareFMEG.DE FMC geraten unter Druck und sacken im Frankfurter Frühhandel um 3,9 Prozent ab. Händler verweisen auf Pläne der US-Regierung: Das US-Gesundheitsministerium kündigte demnach eine neue Strategie zur "Neuordnung" der Behandlung von Nierenkrankheiten an.


07.25 Uhr - Die Ölpreise legen um mehr als einen Dollar zu. Treiber sind die Spannungen im Nahen Osten, die Sorgen über Lieferunterbrechungen schüren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuert sich um 1,5 Prozent auf 110,38 Dollar. Der Preis für US-Öl der Sorte WTI steigt um 1,4 Prozent auf 99,18 Dollar. "Die Ölpreise haben in den vergangenen Handelstagen eine Achterbahnfahrt hinter sich", sagte Suvro Sarkar, Energieanalyst bei DBS. Anleger seien hin- und hergerissen zwischen der Hoffnung auf Vermittlungsbemühungen Pakistans im Iran-Krieg und der Befürchtung, dass ein Frieden noch in weiter Ferne liege.

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