IAEA: Drohne trifft Kühlturm von russischem AKW Kursk

Von Reuters News

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.


17.30 Uhr - Eine Drohne hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) den Kühlturm eines Reaktors im russischen Atomkraftwerk Kursk getroffen. Der Reaktor sei zum Zeitpunkt des Angriffs in Betrieb gewesen, teilt die IAEA weiter mit. Der Betrieb laufe unverändert weiter, ein Feuer sei nicht ausgebrochen.


12.50 Uhr - Das russische Außenministerium bestellt die britische Geschäftsträgerin in Moskau, Danae Dholakia, ein, um formell gegen die Ausweitung der Waffenlieferungen der Regierung in London an die Ukraine zu protestieren. Mit der Lieferung weiterer Waffen mache sich Großbritannien zum Mitschuldigen an den Gräueltaten der Kiewer Führung, die als Terrorismus und Kriegsverbrechen einzustufen seien, teilt das Ministerium mit. Großbritannien betont dagegen, fest an der Seite der Ukraine zu stehen und das Land mit der nötigen Militärausrüstung zu versorgen. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern gelten als zerrüttet; Russland hat derzeit keinen Botschafter in London.


12.00 Uhr - Die Herkunft aus "unfreundlichen" Staaten ist dem Kreml zufolge einer der Gründe für die vorübergehende Verwaltung der russischen Vermögenswerte von NestleNESN.S und Auchan. Die Maßnahme sei temporär, und es seien keine weiteren Entscheidungen bezüglich der Vermögenswerte getroffen worden, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow vor Journalisten.


11.20 Uhr - Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf die russische Region Kursk wird ein Mann getötet und drei weitere werden verletzt, sagt Regionalgouverneur Alexander Chinschtein. Zudem wird eine Person bei Beschuss in der von Russland kontrollierten Stadt Enerhodar in der ukrainischen Region Saporischschja getötet, teilen die russischen Behörden mit.


11.15 Uhr - Die Ukraine erhält eine Tranche über 3,3 Milliarden Euro aus dem Unterstützungskredit der Europäischen Union. Die Mittel werden für vorrangige Verteidigungsbedürfnisse verwendet, insbesondere für den Kauf von Raketen und Drohnen, teilt Ministerpräsident Serhij Korezkyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.


07.08 Uhr - Russland hat nach eigenen Angaben mit Drohnen ein Logistikzentrum des ukrainischen Paketdienstes Nova Poshta nahe der Hafenstadt Odessa angegriffen. Zudem sei ein Frachtschiff im nahegelegenen Hafen von Tschornomorsk attackiert worden, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Beide Ziele seien von der Ukraine für militärische Zwecke genutzt worden. Eine Stellungnahme der ukrainischen Seite lag zunächst nicht vor.


06.44 Uhr - Bei einem russischen Drohnenangriff am Morgen in der Region rund um die ukrainische Hauptstadt Kiew werden nach Angaben der Behörden fünf Menschen verletzt. Darunter seien drei Kinder, teilt der Gouverneur der Region, Tymur Tkatschenko, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.

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