Deal mit Qualcomm für KI-Fahrzeugcomputer stützt Infineon

Von Reuters News

- Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:


15.00 Uhr - Eine Partnerschaft mit dem US-Chipkonzern QualcommQCOM.O gibt den Aktien von InfineonIFXGn.DE Rückenwind. Die Titel weiteten nach der Ankündigung ihre Gewinne aus und legten um rund drei Prozent zu. Die beiden Unternehmen wollen die Entwicklung von Fahrzeugcomputern für automatisiertes Fahren und digitale Cockpits beschleunigen, teilte der Dax-Konzern mit. "Wir unterstützen die Automobilindustrie dabei, eine neue Generation von Fahrzeugcomputern zu entwickeln, die enorme Rechen- und KI-Leistung mit der im Straßenverkehr erforderlichen Zuverlässigkeit verbinden", sagte Peter Schiefer, Leiter der Automobilsparte von Infineon. Infineon steuert dabei zu den auf hohe Rechenleistung und künstliche Intelligenz ausgelegten Plattformen von Qualcomm eigene Steuerchips (Mikrocontroller) und seine Kompetenz bei Sicherheitsfunktionen bei.


08.00 Uhr - Die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im US-Iran-Konflikt hat die Ölpreise am Montag um mehr als drei Prozent nach unten gedrückt. Die Nordsee-Rohölsorte Brent und die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligten sich auf 110,05 und 100,68 Dollar je Fass (159 Liter). Brent hatte den Oktober auf dem höchsten Stand seit sechs Monaten beendet. Grund waren Befürchtungen, die Auseinandersetzungen könnten nach den US-Zwischenwahlen am Dienstag eskalieren. Hintergrund der nun nachgebenden Preise sind die seit drei Tagen andauernden Gespräche zwischen dem Iran und katarischen Vermittlern. Dabei geht es um eine Beilegung des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran. Auch das Ausbleiben einer militärischen Eskalation am Wochenende habe die Preise gedrückt, sagte Tim Waterer, Chefanalyst bei KCM Trade. Entscheidend für die weitere Preisentwicklung am Ölmarkt ist laut Experten die geopolitische Lage in den kommenden Tagen. "Wenn die Zwischenwahlen ohne Angriffe und auch ohne eine Einigung vorübergehen, ist die entscheidende Frage, ob der Markt weiterhin einen erheblichen geopolitischen Risikoaufschlag einpreist oder ob dieser Aufschlag allmählich wieder abgebaut wird", schrieben die Analysten von ING.

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