Chef bestätigt Interesse an Uniper

Von Reuters News

- RWERWEG.DE-Chef Markus Krebber hat bestätigt, dass der Konzern am Rennen um eine Übernahme des Konkurrenten UniperUN0k.DE beteiligt ist. "It sounds right", sagte der Manager am Montag auf der Energie-Konferenz ADIPEC in Abu Dhabi. Der Moderator hatte ihn gefragt, ob es stimme, dass RWE gemeinsam mit dem Finanzinvestor KKRKKR.N ein nicht-bindendes Angebot für Uniper eingereicht habe. Insider hatten der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, dass RWE mit dem Finanzinvestor KKRKKR.N ein Konsortium gegründet habe. RWE wollte sich zu den Aussagen Krebbers nicht äußern. Von KKR war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Im August hatte Krebber noch erklärt, dass RWE kein Interesse an einer Übernahme Unipers habe. Der Bund hatte Uniper in der Energiekrise 2022 verstaatlicht und damit vor einer drohenden Pleite bewahrt. Das Bundesfinanzministerium verwaltet das Paket des Staates in Höhe von 99,12 Prozent. Es hatte angekündigt, bis zu 74,12 Prozent auf den Markt bringen zu wollen. Berater sind JP Morgan und die UBS. Der Bund fährt bislang zweigleisig: Er lotet sowohl einen Verkauf als auch einen Börsengang von Uniper aus. Insidern zufolge hat eine Reihe von Interessenten nicht-bindende Angebote eingereicht. Hierzu gehörten die EPH-Gruppe des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky, der norwegische Versorger EquinorEQNR.OL und der Finanzinvestor Apollo Global ManagementAPO.N. Der kanadische Pensionsfonds CPPIB und BrookfieldBN.TO hätten eine gemeinsame Offerte eingereicht.

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