Behörden: Ein Toter bei ukrainischem Drohnenangriff in Region Belgorod
01. Okt (Reuters) - Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
11.50 Uhr - Bei der Explosion einer ukrainischen Drohne in der Stadt Graiworon in der russischen Region Belgorod kommt ein Mann ums Leben. Dies teilen die örtlichen Behörden mit.
11.45 Uhr - Ein russisches Schreiben an die Nato, das im Fall einer Blockade Kaliningrads mit dem Einsatz von Atomwaffen droht, ist nach Darstellung des Kremls nicht als Konfrontation gedacht. Ziel Moskaus sei es, die Sicherheit der russischen Exklave an der Ostsee zu gewährleisten, erklärt der Kreml. In dem Dokument, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, wirft Moskau dem westlichen Militärbündnis einen "gefährlichen und unverantwortlichen Kurs" vor. Dieser berge die Gefahr eines direkten bewaffneten Konflikts.
10.05 Uhr - Estland hat den Transit von russischem und belarussischem Getreide durch sein Staatsgebiet verboten. Dies teilt Außenminister Margus Tsahkna auf der Online-Plattform X mit. Insidern zufolge nutzen russische Unternehmen inzwischen verstärkt Terminals in Ostsee- und Arktishäfen für den Getreideexport, die eigentlich für Düngemittel, Kohle und andere Güter ausgelegt sind. Hintergrund sind ukrainische Drohnenangriffe, die den Seetransport über das Schwarze Meer beeinträchtigt haben. Tsahkna erklärt, Estland werde Russland nicht dabei unterstützen, seinen Handel trotz des Angriffskriegs gegen die Ukraine aufrechtzuerhalten. Das baltische Land werde weder zur Finanzierung des russischen Krieges beitragen noch die Aggression der Führung in Moskau begünstigen. Belarus ist ein enger Verbündeter Russlands.
07.45 Uhr - Bei russischen Luftangriffen ist nach Angaben ukrainischer Behörden in der Nacht in Kiew und Odessa jeweils ein Mensch verletzt worden. In Odessa wurde zudem Infrastruktur beschädigt, wie der Leiter der Militärverwaltung der Region, Serhij Lyssak, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilt. Einzelheiten nennt er nicht. Das russische Verteidigungsministerium erklärt auf Telegram, die Streitkräfte hätten bei ihren Angriffen ein Logistikzentrum in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, ein Rechenzentrum in Odessa sowie ein Frachtschiff im nahegelegenen Schwarzmeer-Hafen Tschornomorsk getroffen. Die Ziele seien militärisch genutzt worden.