BASF wirbt mit Jobgarantien für Evonik-Übernahme

Von Reuters News

- Im Ringen um die Übernahme des Spezialchemiekonzerns EvonikEVKn.DE geht BASFBASFn.DE mit weitreichenden Zusagen an die Belegschaft und die Politik in die Offensive. BASF-Chef Markus Kamieth versicherte am Donnerstag in einer Videobotschaft, betriebsbedingte Kündigungen bei Evonik bis 2032 auszuschließen und bestehende Standortvereinbarungen sowie Tarifverträge zu übernehmen. Essen und Nordrhein-Westfalen sollten als Standort mit mindestens einem Vorstandsressort wichtig bleiben. Zudem stellte Kamieth in Aussicht, die von Evonik zum Verkauf gestellten Chemieparks in Marl und Wesseling mit rund 3500 Beschäftigten selbst weiterzubetreiben.

Ein Zusammenschluss sei eine starke deutsche Antwort auf den globalen Wettbewerb. Die Branche konsolidiere sich ohnehin, und es gelte zu verhindern, dass europäische Unternehmen von ausländischen Investoren aufgekauft würden. "Wir sind bereit für Gespräche", sagte Kamieth. "Einen Zusammenschluss wird es aber nicht um jeden Preis geben." BASF und Evonik hatten im September Sondierungsgespräche bestätigt. Evonik wies aber einen ersten Übernahmevorstoß im Volumen von rund 14 Milliarden Euro Insidern zufolge als zu niedrig zurück. I

Capital Com ist ein reiner Ausführungsdienstleister. Das gegenwärtige Material ist als Marketingkommunikation zu betrachten und sollte nicht als Anlageanalyse oder Anlageberatung interpretiert werden. Jede auf dieser Seite abgegebene Meinung stellt keine Empfehlung von Capital Com oder seinen Vertretern dar. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der auf dieser Seite bereitgestellten Informationen übernehmen wir keine Zusicherung oder Gewähr. Wenn Sie sich auf die Informationen dieser Seite verlassen, tun Sie dies vollständig auf Ihr eigenes Risiko