Anleger in Asien nach KI-Ausverkauf nervös

Von Reuters News

- Nach dem jüngsten Ausverkauf im KI-Sektor sind die Anleger an den asiatischen Aktienmärkten zur Wochenmitte in Deckung geblieben. Während die Börse in Tokio sich zunächst fester zeigte, gaben die Kurse an den Handelsplätzen in China und Südkorea nach. Anleger trieb weiter der Wettbewerbsdruck im Halbleitersektor um. Zugleich hielten sich Börsianer im Vorfeld der anstehenden US-Inflationsdaten zurück. Auf die Stimmung drückten zudem die erneut anziehenden Ölpreise.

In Tokio gab der Nikkei-Index.N225 am Mittwoch anfängliche Gewinne wieder ab und hielt sich mit 67.793 Punkten stabil. Der südkoreanische Kospi.KS11 rutschte dagegen erneut leicht ins Minus, nachdem er am Vortag mehr als fünf Prozent eingebüßt hatte. Die unter die Räder gekommenen Chiphersteller Samsung Electronics005930.KS und SK Hynix000660.KS legten dagegen leicht zu. Seit seinem Rekordhoch im Juni hat der Kospi gut ein Drittel an Wert eingebüßt.

An den chinesischen Aktienmärkten gaben dagegen erneut Aktien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz nach. Der CSI300-Index.CSI300 und die Börse in Shanghai.SSEC verloren jeweils rund ein Prozent. Investoren trieben zudem gemischte Daten zur inländischen Inflation um. Während die chinesischen Erzeugerpreise im September so schnell gestiegen sind wie seit über vier Jahren nicht mehr, blieb die Verbraucherpreisinflation unter den Erwartungen. Höhere Öl- und Rohstoffpreise trieben die Produktionskosten in die Höhe; zugleich dämmte die schwache Binnennachfrage den allgemeinen Preisdruck ein.

Asiatische Aktienindizes am Mittwoch

Kurse um 08:00 Uhr

Veränderung in Prozent

Nikkei.N225

67.793,00

+0,0%

Topix.TOPX

4.098,22

-0,3%

Shanghai.SSEC

3.772,63

-0,7%

CSI300.CSI300

4.228,37

-1,1%

Hang Seng.HSI

24.394,39

+0,2%

Kospi.KS11

5.984,93

-0,8%

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Währungen

Kurse um 08:00 Uhr

Euro/Dollar

1,1204

Pfund/Dollar

1,3268

Dollar/Yen

158,32

Dollar/Franken

0,8321

Dollar/Yuan

6,6922

Dollar/Won

1.338,70

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