14 Tote bei Grubenunglück in Kolumbien

Von Reuters News

- Beim Einsturz einer illegalen Goldmine im Südwesten Kolumbiens sind 14 Menschen getötet und sieben weitere verletzt worden. Das teilten die örtlichen Behörden am Montag mit. Das Unglück ereignete sich in der Gemeinde Santa Barbara de Iscuande in der Provinz Nariño. Die Such- und Rettungsarbeiten seien abgeschlossen, sagte der Gouverneur von Nariño, Luis Alfonso Escobar. Er forderte die Zentralregierung auf, die Legalisierung des Kleinbergbaus zu beschleunigen, um die Arbeits- und Sicherheitsbedingungen zu verbessern. In ländlichen Teilen Kolumbiens ist informeller Bergbau weit verbreitet, wobei es aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen häufig zu tödlichen Unfällen kommt. Bereits im August waren bei einem ähnlichen Unglück in derselben Provinz 13 Menschen ums Leben gekommen.

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