Ihr Leitfaden zum Handel mit Kaffee-Aktien

Handel mit Kaffee-CFDs, anderen wichtigen Rohstoffen, Aktien, Indizes, Forex und Kryptowährungen über die prämierte Plattform von Capital.com. Keine Provision. FCA und CySEC reguliert. Verfügbar für Web und Mobile. KI-Technologie. Jetzt traden.
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Warum ist Kaffee wichtig für Trader?

Mit mehr als 2,25 Milliarden täglich konsumierten Tassen Kaffee, zählen Kaffeebohnen zu den meistgehandelten Agrarrohstoffen der Welt. Heute ist der Kaffeemarkt jährlich über 100 $ Milliarden wert. Angesichts der stetig wachsenden Nachfrage ist der Handel mit Kaffee-Aktien zu einem der interessantesten und zugleich volatilen Anlageinstrumente geworden. Während Einige Kaffee-Futures und Optionen zur Absicherung ihres Portfolios verwenden, entscheiden sich die Anderen, auf Kaffee-Preise zu spekulieren.

Kaffee wird aus einer Pflanze gewonnen, die in mehr als 50 Ländern mit tropischem und subtropischem Klima angebaut wird. Brasilien ist der führende Produzent, der etwa 35 % des weltweit erzeugten Kaffees liefert. Zu den anderen Top-Produzenten zählen Vietnam und Kolumbien.

Kaffee-Aktien

Die größten Kaffeeimporteure sind die Vereinigten Staaten, die Europäische Union, Japan, Kanada und Südkorea. Der weltweite Verbrauch der Bohne wächst weiterhin stetig um 2 % pro Jahr, wobei handwerklich betriebene Kaffeehäuser ihren Platz im Einzelhandel der modernen Gesellschaft schnell festigen.

Als so ein wichtiges Grundnahrungsmittel hat dieses Agrarprodukt eine eigene große Volkswirtschaft hervorgebracht. Allein in den USA liegt die wirtschaftliche Auswirkung von Kaffee bei über 225 $ Milliarden und beträgt etwa 1,6 % des gesamten BIP des Landes. Auf die Kaffeeindustrie entfallen schätzungsweise 1,7 Millionen Arbeitsplätze in den USA.

Daher spielen die Kaffeerohstoffpreise eine wichtige Rolle in der Weltwirtschaft.

Alles in allem, ist Kaffee eine gute Investition? Wie bei jedem Asset bietet der Kaffeehandel keine Garantie für finanziellen Erfolg. Dennoch zog dieser Agrarrohstoff jahrelang die Aufmerksamkeit internationaler Investoren und Trader auf sich, die versuchen, ihren Portfolios ein beträchtliches Wachstum und eine gewisse Diversifizierung zu verleihen.

Welche Sorten von Kaffee gibt es? 

Wenn Sie sich für den Kaffeehandel entscheiden, stehen Ihnen die folgenden Hauptsorten der Kaffeebohne zur Auswahl: Arabica und Robusta.

Arabica-Kaffeebohnen sind ovaler und flacher Form und bieten einen süßeren, leichteren und weicheren Geschmack. Sie machen etwa 70 % des gesamten Kaffees auf dem Markt aus und sind normalerweise teurer.

Robusta-Bohnen hingegen sind etwas kleiner und haben aufgrund ihres wesentlich höheren Koffeingehalts einen stärkeren und bittereren Geschmack. Sie machen 30 % der gesamten Kaffeeproduktion aus.

Arabica-Bohnen gelten oft als hochwertigere Ware. Wahrscheinlich trinken Sie Arabica, wenn Sie Starbucks oder anderen hochqualitativen Kaffee kaufen. Trotzdem ist es Robusta, die normalerweise zu höheren Preisen gehandelt wird. Dies ist auf die Nachfrage der großen, globalen Unternehmen zurückzuführen. Dazu gehört unter anderem das schweizerische multinationale Unternehmen Nestlé (NESN), das Robusta-Bohnen für seine berühmte Nescafe-Produktlinie verwendet. Aufgrund des hohen Einkaufsvolumens kann jedoch jede Veränderung der Nachfrage dieser großen Unternehmen die Preise von Robusta-Kaffee dramatisch beeinflussen.

Sowohl Arabica als auch Robusta werden an der Intercontinental Exchange (ICE) mit Optionen und Futures gehandelt. Arabica-Kaffee wird auch mit Futures unter dem Ticker-Symbol KT an der New York Mercantile Exchange (NYMEX), die von der Chicago Mercantile Exchange (CME) Gruppe betrieben wird, gehandelt.

Kaffee-Aktien

Beachten Sie, dass Investitionen in Futures eine große Erfahrenheit erfordern, da Faktoren wie Zinssätze und Lagerkosten die Preisbildung beeinflussen.

Die Handelszeiten von Kaffee 

Die Intercontinental Exchange (ICE) bietet die folgenden Börsensitzungen für Kaffee-Futures und -Optionen:

Kaffee-Aktien

Wenn Sie sich für CFD-Handel entscheiden, können Sie die Preise von Robusta- und Arabica-Kaffee anhand von unserem umfangreichen Live-Chart verfolgen. Auf Capital.com können Sie Kaffee handeln:

Warum Kaffeehandel?

Es gibt mehrere Gründe für den Handel mit Kaffee. Die wichtigsten davon sind:

  • Diversifikation

Die Präsenz von Kaffee in einem reinen Eigenkapital-Portfolio kann die Volatilität aufgrund fehlender Korrelationen zwischen diesem Rohstoff und anderen Assetklassen verringern.

  • Sicherer Hafen

Rohstoffe können in Zeiten der globalen wirtschaftlichen Verunsicherung und Marktturbulenzen als ein sicherer Hafen dienen, indem sie Tradern Schutz vor Inflation und sinkendem US-Dollar bieten.

  • Spekulation auf Kaffeepreise

Rohstoffe können äußerst volatil sein, mit heftigen Kursschwankungen. Handel mit Kaffee-CFDs ist eine gute Möglichkeit, von drastischen Preisfluktuationen zu profitieren. 

Der Kaffee-Börsenhandel bedarf einer sorgfältigen Überlegung aufgrund von gelegentlich hoher Marktvolatilität und einer breiten Auswahl an verfügbaren Instrumenten: von Kaffee-Derivaten, wie Futures und Optionen, bis hin zu Aktien der in der Industrie tätigen Unternehmen.

Top-Unternehmen im Kaffee-Business

Eine der Möglichkeiten, in die Kaffeeindustrie zu investieren, besteht darin, Aktien eines Unternehmens zu kaufen, das diesen Rohstoff herstellt oder verkauft. Die Aktien dieser Unternehmen sind stark vom Kaffeemarkt beeinflusst und können im Vergleich zum Handel mit dem Rohstoff selbst einen guten Wert bieten. Es gibt unzählige Unternehmen, in die man investieren kann. Dennoch wird die Branche von einigen Namen dominiert. Dazu gehören:

Kaffee-Aktien

Erfahrene Trader schlagen oft vor, in mehr als eine Firma zu investieren, um Ihre Wetten abzusichern und nicht alles auf eine Karte zu setzen. Eine weitere Möglichkeit, sich vor möglichen Risiken zu schützen, ist der Kauf von Aktien eines Unternehmens, dessen Produktportfolio mehr als nur Kaffee umfasst, so dass seine Performance nicht übermäßig von dem Rohstoff abhängt.

Wie kann man in Kaffee-CFDs investieren?

Einer der einfachsten und beliebtesten Wege für den Kaffeehandel sind CFDs.

Ein Differenzkontrakt (CFD) ist ein Typ des Vertrages zwischen einem Trader und einem Broker, um vom Preisunterschied zwischen Trade-Öffnung und Schließung zu profitieren.

Der CFD-Handel bietet Ihnen mehr Flexibilität, da Sie nicht an den Vermögenswert gebunden sind: Sie haben lediglich den zugrunde liegenden Vertrag erworben. Daher erspart Ihnen die Investition in Kaffee-CFD die Unannehmlichkeiten des physischen Erwerbs und des Besitzes des Rohstoffs. Außerdem ermöglichen CFDs den Kaffeehandel in beide Richtungen. Egal ob Ihre Einschätzung hinsichtlich der Kaffeemarkt-Prognose positiv oder negativ ist, können Sie versuchen, von steigenden oder fallenden Zukunftspreisbewegungen zu profitieren. Sie können eine Long-Position (Spekulation auf Anstieg des Kaffeepreises) oder eine Short-Position (Spekulation auf Preisrückgang) eingehen. Dies gilt als kurzfristige Investition, da CFDs innerhalb kürzerer Zeit eingesetzt werden.

US Coffee Arabica Spot CFD handeln

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Suchen Sie nach einem zuverlässigen CFD-Trading-Provider, um in Kaffee zu investieren? Wenn ja, dann nutzen Sie einfach 3 Minuten Ihrer Zeit, um sich anzumelden und mit dem Kaffeehandel auf Capital.com zu beginnen. Testen Sie unsere preisgekrönte Trading-Plattform oder laden Sie unsere mobile App herunter, die Ihr smarter CFD-Trading-Assistent wird.

CFDs auf Kaffee handeln: Warum mit Capital.com? 

Fortgeschrittene KI-Technologie im Kern: Ein News-Feed wie auf Facebook bietet den Nutzern einen personalisierten und einzigartigen Content, der ihren Präferenzen entspricht. Falls der Trader die Entscheidungen trifft, die auf einem Bias beruhen, bietet der innovative SmartFeed eine Reihe von Materialien, um ihn wieder auf die richtige Spur zu bringen. Das neuronale Netz analysiert das Verhalten in der App und schlägt Videos, Artikel und News vor, die zur Optimierung Ihrer Investitionsstrategie verhelfen. Dies hilft Ihnen, den Ansatz beim Handel mit Kaffee-Aktien zu verfeinern.

Handel auf Margin: Dank dem Marginhandel bietet Capital.com Ihnen die Möglichkeit, Kaffee-CFDs und weitere meistgehandelte Rohstoffe, sogar mit begrenzten Finanzmitteln auf Ihrem Konto, zu handeln.

Handel mit Differenzkontrakten: Beim Handel mit Kaffee-CFDs kaufen Sie nicht den Basiswert selbst. Sie spekulieren nur auf Anstieg oder Rückgang des Kaffeepreises. Der CFD-Handel unterscheidet sich nicht vom traditionellen Trading hinsichtlich der damit verbundenen Strategien. Ein CFD-Trader kann ‘short’ oder ‘long’ gehen, Stop-Loss und Stop-Limit-Aufträge setzen sowie Trading-Szenarien anwenden, die seinen oder ihren Zielen entsprechen.

Rundum-Handelsanalyse: Die browserbasierte Plattform erlaubt Tradern, mit feinen technischen Indikatoren ihre eigene Marktanalyse und Prognosen zu bilden. Capital.com bietet Live-Markt-Updates und verschiedene Grafikformate an, und ist für Desktop, iOS sowie Android verfügbar.

Schwerpunkt auf Sicherheit: Capital.com legt einen besonderen Wert auf die Sicherheit. Von der FCA und CySEC zugelassen, entspricht sie allen Vorschriften und versichert, dass Kundendatensicherheit den Vorrang hat. Das Unternehmen ermöglicht dabei, das Geld rund um die Uhr abzuheben, und hält die Mittel der Händler auf getrennt geführten Bankkonten.

Die Kaffeepreisentwicklung

In seiner jahrhundertelangen Handelsgeschichte hat Kaffee viele Höhen und Tiefen erlebt. Allein in den letzten Jahrzehnten schwankte der Preis zwischen 3,35 $ und 0,43 $ pro Pfund.

Kaffee-Aktien

Die moderne Geschichte des Kaffeemarktes und seine Preisgestaltung lassen sich in zwei Phasen unterteilen: den regulierten Zeitraum gemäß den Internationalen Kaffee-Abkommen (ICA) von 1963 bis 1989 und den anschließenden Zeitraum des freien Marktes, der auf den Zusammenbruch der ICA-Verhandlungen 1989 folgte.

Die Beendigung des Abkommens 1989 war für viele entlang der Lieferkette katastrophal: Der zusammengesetzte Indikatorpreis der Internationalen Kaffeeorganisation (ICO) für Kaffee fiel in den nächsten fünf Jahren um fast 75 % von 1,34 $ pro Pfund im Jahr 1989 auf durchschnittlich 0,77 $ pro Pfund im Jahr 1995.

Während des regulierten Zeitraums betrug der durchschnittliche Preisunterschied zwischen Arabica und Robusta etwa 0,149 $ pro Pfund. Ein jährlicher Höchststand von 0,475 $ pro Pfund wurde 1986 verzeichnet, infolge einer Arabica-Angebotsverknappung nach einer brasilianischen Dürre von 1985.

Zu Beginn der Zeit des freien Marktes hat sich die Differenz zwischen den Preisen der beiden Kaffeesorten jedoch dramatisch vergrößert. Seit 1990 hat sich die jährliche durchschnittliche Differenz auf bis zu 0,523 $ pro Pfund erhöht. Der Unterschied hat 2011 eine Rekordhöhe von über 1,60 $ pro Pfund erreicht.

FAQ

Es gibt mehrere Faktoren, die erhebliche Auswirkungen auf die Kaffeepreise haben können. Dazu gehören unter anderem die geopolitische Stabilität, Wechselkursschwankungen der Fremdwährung, Änderungen in Handelsvorschriften und -beschränkungen, Transportkosten und Spekulationseffekte.

Aber wie bei vielen anderen Rohstoffen sind Angebot und Nachfrage die wichtigsten Kaffeepreistreiber.

Zu den Angebotsfaktoren zählen:

  • Blüten- und Fruchtzeiten von Kaffee
  • Klimatische Bedingungen und Wetterveränderungen wie die Auswirkungen von El Nino
  • Anzahl der Kaffee erzeugenden Länder
  • Produktivität und Investitionen in die Kaffeeherstellung in großen Kaffeeanbauländern

Zu den Nachfragefaktoren zählen:

  • Steigende Nachfrage in Schwellenländern
  • Wachstum der weltweiten Coffee-Shop-Industrie
  • Ersatz mit billigeren Bohnen
  • Preise für Ersatz-Erzeugnisse wie Tee und Kakao

Der Begriff “Soft Commodities“ bezieht sich in der Regel auf landwirtschaftliche Güter, die eher angebaut als abgebaut oder gewonnen werden. Auch bekannt als “Softs“, gehören sie heute zu den ältesten Trading-Assets, deren Wurzeln im Handel sich tausende Jahre zurückverfolgen lassen. Einige Beispiele für Weichwaren sind Kakao, Kaffee, Baumwolle, Mais, Orangensaft, Zucker und Weizen.

Der Handel mit Weichwaren erregt immer mehr Interesse von Tradern, die ihr Portfolio aus Aktien und Anleihen diversifizieren wollen. Selbst der kleinste Prozentsatz von Agrarrohstoffen kann dazu beitragen, sich gegen politische und wirtschaftliche Turbulenzen abzusichern und die Anfälligkeit des Portfolios sowohl gegenüber Volatilität als auch gegenüber Risiken zu verringern.

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