CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko eines schnellen Geldverlustes. 87.41 % der Kleinanlegerkonten machen Verluste beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko des Geldverlustes einzugehen.

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Handel mit Kryptowährung

Alles Wissenswerte über den Kryptohandel: Wie kann man Kryptowährungen kaufen? Wie funktioniert das Investment an den Kryptobörsen? Was bestimmt die Wertentwicklung und die Marktkapitalisierung von Digitalwährungen?

Krypto-Investment

Beim Krypto-Trading wird auf den Preis von Digitalwährungen gegenüber dem US-Dollar und sonstigen Fiat-Währungen bzw. gegenüber anderen Kryptowährungen spekuliert, um von deren Kursschwankungen zu profitieren.  

Die erhöhte Volatilität macht Kryptowährungen risikoreich, da sich ihr Preis plötzlich gegen Ihre Position entwickeln kann, was Verluste zur Folge hat.

Was ist Kryptowährung?

Eine Kryptowährung ist eine dezentralisierte digitale Währung. Sie funktioniert über ein System von Peer-to-Peer (P2P)-Transaktionsprüfungen, ohne zentralen Server. Alle Transaktionen werden durch einen Prozess, der als Mining oder Staking bekannt ist, zu einem verteilten digitalen Ledger namens Blockchain hinzugefügt. Mit Kryptowährungen kann man Anwendungen und Dienste auf einer Blockchain nutzen, für Waren und Services bezahlen und diese handeln.

Kryptowährungen haben aufgrund ihrer hohen Preisvolatilität die Aufmerksamkeit der Mainstream-Medien, Kleinanleger und institutionellen Trader auf sich gezogen. Kryptohandel ist der Kauf und Verkauf von Digitalwährungen und Derivaten mit dem Ziel, von Kursschwankungen zu profitieren.

Der Währungshandel ist nicht dasselbe wie der Kryptohandel, d. h. Kryptowährungen unterscheiden sich von Fiat-Währungen wie dem britischen Pfund (GBP) oder dem US-Dollar (USD). Eine Fiat-Währung wird von einer Regierung ausgegeben und von einer Zentralbank kontrolliert.

Eine Fiat-Währung ist also stabiler, aber ihr Wert kann auch von einer Regierung manipuliert werden: zum Beispiel, wenn sie beschließt, mehr Geld zu drucken. Die Preise für Fiat- und Kryptowährungen schwanken aufgrund der Marktbedingungen. Aber auch Fiat-Währungen unterliegen staatlich gesteuerten Kursbewegungen.

Kryptohandel: die Grundlagen

Woher kommt Kryptowährung? Die Geschichte der Kryptowährungen begann im Jahr 2009 mit der Einführung von Bitcoin. Die erste dezentrale Kryptowährung, Bitcoin (BTC), wurde von einer Einzelperson oder Gruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto entwickelt und hat seitdem den Weg für viele andere alternative Kryptowährungen geebnet, die als Altcoins bekannt sind. 

Obwohl die Kryptowährung bereits 2009 auf den Markt kam, wurde der Bitcoin-Handel erst am 17. März 2010 möglich, als die erste Börse auf dem inzwischen eingestellten BitcoinMarket.com ihren Betrieb aufnahm. 

Im Mai 2010 führte Laszlo Hanyecz die erste reale Transaktion durch, indem er in Jacksonville, Florida, zwei Pizzen für 10.000 BTC kaufte. Zu dieser Zeit war ein Bitcoin etwa 0,0041 $ wert, was bedeutet, dass Hanyecz' 10.000 BTC für zwei Pizzen ihn 41 $ kosteten. Damit lag der geschätzte Preis für eine Pizza im Jahr 2010 bei 20,50 $. 

Das Bitcoin-Trading ist aufgrund von wilden Preisschwankungen und der Euphorie um die Kurs-Rallyes umstritten geworden. Einige Investoren riskieren ihre Ersparnisse und nehmen Kredite auf, um auf den steigenden Wert zu spekulieren. 

Mit jedem Anstieg und Rückgang des Kurses sorgt BTC für Schlagzeilen und zieht noch mehr Investoren an.

Der bisherige Erfolg von Bitcoin hat Softwareentwickler dazu veranlasst, alternative Kryptowährungen auf den Markt zu bringen, um die Schwächen von Bitcoin, wie z. B. das energieintensive Mining und die hohen Nutzungskosten, zu beseitigen, Transaktionsgebühren zu senken und Wettbewerb zu schaffen. Mitte 2022 waren mehr als 20.500 Kryptowährungen im Umlauf, wobei Bitcoin nach wie vor die beliebteste und wertvollste ist.

Wie bei jedem anderen handelbaren Vermögenswert gibt es beim Krypto-Trading einen Käufer und einen Verkäufer. Wenn es mehr Kaufaufträge als Verkäufer sind, steigt in der Regel der Preis für eine Kryptowährung, da die Nachfrage höher ist. Gibt es mehr Verkaufsaufträge, fällt normalerweise der Preis, da die Nachfrage geringer ist.

Der Wert von Bitcoin und Altcoins ändert sich jede Sekunde auf einem offenen Markt, der nie geschlossen bleibt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für den Handel mit Kryptowährungen: den Kauf von Coins und Token und den anschließenden Verkauf gegen Fiat-Währung, wenn sie einen höheren Preis erreichen, den Handel mit Kryptopaaren, um potenziell von der Kursdifferenz zwischen den beiden Währungen zu profitieren, oder den Kauf und Verkauf von Derivaten wie gehebelten Token oder Differenzkontrakten (CFDs). 

Bitte beachten Sie: Kryptowährungen sind grundsätzlich volatil, und ihr Kurs kann sich unerwartet gegen Ihre Position entwickeln, was mit Verlusten verbunden ist.

Je komplexer ein Trade ist, desto mehr Risiko geht ein Trader ein.

Wie funktionieren Kryptowährungen?

Kryptowährungen laufen auf einem Blockchain-Netzwerk, das zur Sicherung von Transaktionen, Kontrolle des Angebots an zusätzlichen Einheiten sowie Bestätigung von Überweisungen Kryptographie einsetzt. 

Blockchains sind digitale Datenbanken, die Transaktionen in Blöcken speichern, deren Aufzeichnung und Überprüfung komplexe mathematische Berechnungen erfordert.

Digitale Coins und Token werden in elektronischen Krypto-Wallets aufbewahrt, die sehr sicher sind. Zur Verifizierung des Eigentümers der Kryptowährung verwenden sie ein einzigartiges Paar aus einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel. 

Kryptowährungen sind bei Tradern inzwischen sehr beliebt und haben sich zu einer eigenständigen Anlageklasse entwickelt. Ihre Volatilität bietet Händlern zahlreiche Möglichkeiten, macht Investitionen in Kryptowährungen aber auch sehr riskant. Der Preis kann innerhalb von Sekunden seine Richtung ändern und Verluste verursachen.

Was ist Kryptowährung?

Obwohl sich Kryptowährungsprojekte stark voneinander unterscheiden können, haben Bitcoin (BTC) und Altcoins vier gemeinsame Hauptmerkmale:

  • Dezentralisiert

Kryptowährungen haben keine zentrale Regierungsstelle, was sie von Fiat-Währungen unterscheidet, die von staatlichen Behörden und Banken kontrolliert werden. Stattdessen werden Kryptowährungstransaktionen von einem offenen und verteilten Netzwerk bearbeitet und validiert. 

  • Unveränderlich und irreversibel

Die Unveränderlichkeit von Kryptowährungen beruht auf mehreren Grundsätzen: Es sollte für jeden außer dem Inhaber eines privaten Schlüssels unmöglich sein, Kryptowährungen zu übertragen. Alle Transaktionen werden auf der Blockchain gespeichert. Der Konsensmechanismus soll dabei verhindern, dass eine Transaktion versteckt oder verändert wird.

  • Anonym

In der Regel müssen sich die Inhaber von Kryptowährungen bei Transaktionen nicht ausweisen. Zur sicheren Authentifizierung von Transaktionen verwenden sie ihre digitale Identität und e-Wallets. Es ist zu beachten, dass Wallet-Adressen in der Blockchain, die Kryptowährungen speichern, nicht vollständig anonym sind. Sie sind pseudonym, d. h. sie dienen als Platzhalter für die Identität des Wallet-Besitzers. Es gibt jedoch Kryptowährungen, die ein höheres Maß an Anonymität aufweisen, wie z. B. die Privacy Coins Zcash (ZEC) und Monero (XMR).

  • Knappheit oder begrenztes Angebot

Fiat-Währungen haben ein unbegrenztes Angebot, was es den Zentralbanken ermöglicht, den Wert der Währungen entsprechend ihrer Politik zu manipulieren. Viele Kryptowährungen haben dagegen ein begrenztes und vordefiniertes Angebot, das in den zugrundeliegenden Algorithmus kodiert ist, was sie von Natur aus deflationär macht. Einige der beliebtesten Kryptowährungen haben ein fixes maximales Angebot, wie z. B. Bitcoin, während andere ihren Bestand nach einem vorher festgelegten Zeitplan erhöhen oder die Möglichkeit haben, in der Zukunft neues Angebot hinzuzufügen, je nachdem wie sich das Projekt entwickelt. 

Bei Kryptowährungen mit einem großen Angebot wird es immer beliebter, das Coin-Burning einzuführen, bei dem Coins dauerhaft aus dem Umlauf genommen werden, um die Gesamtversorgung zu verringern und den Preis zu stützen.

Wie entstehen Kryptowährungen?

Kryptocoins und -token werden in erster Linie auf zwei Weisen erzeugt: Mining und Staking. 

Das Mining von Kryptowährungen ist ein Prozess, bei dem neue Coins auf Blockchains in Umlauf gebracht werden. Dabei wird zur Überprüfung von Transaktionen und zum Hinzufügen neuer Blöcke ein PoW-Konsensmechanismus (Proof-of-Work) verwendet. So wird beispielsweise bei Bitcoin PoW zum Mining neuer Bitcoins eingesetzt.

  • Überprüfung der Transaktionen: Mining-Computer wählen ausstehende Transaktionen aus einem Pool aus und stellen sicher, dass der Absender über genügend Geldmittel verfügt, um die Transaktion abzuschließen.

  • Erstellung neuer Blöcke: Mining-Computer fügen gültige Transaktionen zu einem neuen Block hinzu und versuchen, durch Lösen eines komplizierten Algorithmus die kryptografische Verknüpfung mit diesem Block zu schaffen. Wenn der Computer die Verknüpfung herstellt, fügt er den Block zur Blockchain-Datei hinzu und teilt die Aktualisierung im Netzwerk.

Jedes Mal, wenn ein neuer Block zur Blockchain hinzugefügt wird, werden neue Coins geschaffen und als Belohnung an den Miner des neuen Blocks ausgezahlt.

Kryptowährung-Mining

Das Staking von Kryptowährungen ist ein alternativer Prozess, bei dem neue Coins mithilfe eines Proof of Stake (PoS)-Konsensmechanismus in Umlauf gebracht werden. Ethereum arbeitet bisher mit PoW, wird aber später im Jahr 2022 auf PoS umgestellt. 

Anstelle der Lösung komplexer kryptografischer Algorithmen zur Verarbeitung neuer Blöcke staken Computer in PoS-Blockchain-Netzwerken Krypto-Coins, die im Gegenzug für das Recht, ein Validator zu werden, im Netzwerk gesperrt werden. Wenn ein Validator für die Bearbeitung eines neuen Blocks ausgewählt wird, werden neue Coins erzeugt und als Staking-Belohnung ausgezahlt.

Die Funktionsweise von Staking im Konsensmachnismus Proof-of-Stake

Arten von Kryptowährungen

Kryptowährungen fallen in drei große Kategorien: Bitcoin, Altcoins und Token.

  • Bitcoin, die erste Kryptowährung, ist nach wie vor die weltweit führende Digitalwährung nach Marktkapitalisierung oder Wert. Es handelt sich um ein globales digitales Peer-to-Peer-Zahlungssystem. Es ermöglicht den Parteien, direkt untereinander Transaktionen durchzuführen, ohne dass eine Zwischenstelle wie eine Bank erforderlich ist. Bitcoin wird oft als digitale Alternative zu Fiat-Währungen und Gold bezeichnet. Die Regulierungsbehörden argumentieren jedoch, dass Bitcoin wesentlich risikoreicher und nicht vergleichbar sei.

  • Altcoins werden als alternative Kryptowährungen zu Bitcoin definiert. Sie können sich in vielerlei Hinsicht von Bitcoin unterscheiden. Einige haben ein anderes Wirtschaftsmodell, andere verwenden unterschiedliche zugrunde liegende Algorithmen oder Blockgrößen. 

Altcoins bieten ein breites Spektrum an unterschiedlichen Anwendungen. Ethereum beispielsweise, die weltweit erste programmierbare Blockchain, ermöglicht die Entwicklung und Implementierung dezentraler Apps (DApps) und Smart Contracts. IOTA (MIOTA) wurde speziell als neue Datenübertragungs- und Transaktionsabwicklungsschicht für die Maschinenwirtschaft und das Internet der Dinge (IoT) konzipiert. 

Mit Stand vom August 2022 waren die fünf größten Altcoins nach Marktkapitalisierung: Ethereum (ETH), Binance Coin (BNB), Cardano (ADA), Ripple (XRP) und Solana (SOL).

  • Im Gegensatz zu Bitcoin und Altcoins laufen Token nicht über eine eigene Blockchain, sondern werden auf der Blockchain einer bestehenden Kryptowährung erstellt. Auf der Ethereum-Blockchain sind bei weitem die meisten Token im Einsatz, darunter Chainlink (LINK) und Basic Attention Token (BAT). NEO wird oft als der chinesische Rivale von Ethereum und als Plattform für DApps und Smart Contracts bezeichnet. Es hostet auch viele Token, einschließlich Gas (GAS) und Nash Exchange (NEX).

Arten von Kryptowährungen

Neben den Haupttypen von Kryptowährungen gibt es verschiedene Unterkategorien, auf die Sie in der Kryptowelt sicherlich stoßen werden. Dies sind vier Begriffe, die zur Kategorisierung von Kryptowährungen mit spezifischen Merkmalen häufig verwendet werden:

  • Stablecoins sind Kryptowährungen, die nicht im Wert schwanken, sondern als digitale Form für Fiat-Währungen dienen sollen. Stablecoins sind an Fiat-Währungen oder andere Vermögenswerte im Verhältnis 1:1 gekoppelt. Tether (USDT), USD Coin (USDC) und Binance USD (BUSD) sind die drei wichtigsten Stablecoins. Sie sind an den US-Dollar gebunden, d. h. ein Stablecoin soll immer einen Dollar wert sein. Stablecoins sind bei digitalen Zahlungs- und Abrechnungsdiensten und DeFi hilfreich.

  • Privacy Coins wie Monero, Zcash und Dash ermöglichen in erster Linie private Transaktionen. Zur Abwicklung von Transaktionen auf der Blockchain verwenden sie verschiedene Mechanismen, ohne dass Informationen zur Identifizierung des Absenders und des Empfängers öffentlich gemacht werden.

  • Exchange Token sind von Krypto-Börsen geschaffene Kryptowährungen, die in erster Linie auf ihrer eigenen Plattform für das Trading und die Bezahlung von Dienstleistungen verwendet werden. Beispiele sind Binance Coin, Huobi Token und KuCoin. 

  • Digitalwährungen von Zentralbanken (CBDCs) werden von einer Zentralbank geschaffen oder gesichert. Die People's Bank of China (PBoC) entwickelt derzeit ihren digitalen Yuan. Die Bank of England deutete ihre Pläne zur Förderung eines digitalen Pfunds an, das sie scherzhaft Britcoin nannte.

Wie funktionieren die Kryptowährungsmärkte?

Im Gegensatz zu traditionellen Währungen existieren Kryptowährungen nur als digitales Verzeichnis des Eigentums, das auf einer Blockchain gespeichert ist. Möchte ein User einer anderen Person Kryptowährungseinheiten senden, überweist er sie auf ihr e-Wallet. 

Da Kryptowährungen auf dezentralen Computernetzen laufen, werden sie nicht von einer zentralen Behörde ausgegeben oder kontrolliert. Und es gibt keine Vorschriften darüber, wie sie gekauft, verkauft und beworben werden. Kryptowährungen können jedoch über dezentralisierte oder zentrale Börsen gehandelt und zur Speicherung auf Blockchain-Wallets übertragen werden.

Man kann ein Börsenkonto mit Fiat-Währung auffüllen, die in der Regel in einen digitalen Stablecoin umgewandelt wird. Damit kann man dann Kryptowährungen kaufen. Anschließend können Sie diese Kryptowährung verkaufen und Stablecoins zurückerhalten, oder sie zum Kauf einer anderen Kryptowährung verwenden.

supply and demand

Was beeinflusst die Preise von Kryptowährungen?

Was bewegt den Kryptowährungsmarkt und lässt den Preis einer Kryptowährung steigen oder fallen? Der Wert einer Kryptowährung wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt, genau wie bei jedem anderen Vermögenswert oder Produkt. Das Interesse von Tradern und Anlegern sowie die Anzahl der im Umlauf befindlichen Coins und Token werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst.

Was bewegt den Kryptomarkt

Angebot und Nachfrage

Jedes Kryptowährungsprojekt legt bei seiner Einführung seinen Angebotsmechanismus fest – in der Regel in einem Whitepaper oder auf seiner Website. Kryptowährungen wie Bitcoin haben eine Obergrenze für ihr maximales Angebot sowie die Rate, mit der neue Coins gemint werden. Bei anderen Coins gibt es keine Höchstmenge. Einige geben über Monate oder Jahre hinweg eine bestimmte Anzahl von Coins frei. Der Bitcoin-Preis (BTC) ist in den letzten Jahren gestiegen. Das wachsende Interesse von privaten und institutionellen Anlegern hat die Nachfrage schneller in die Höhe getrieben, als neue Coins geschaffen werden können. 

Als Reaktion auf Ankündigungen wie neue Funktionen, Börsennotierungen und Partnerschaften, die ihre Akzeptanz fördern, kann die Nachfrage nach Kryptowährungen steigen.

Coin-Burning ist zu einem beliebten Mechanismus geworden, um den Anstieg des zirkulierenden Angebots durch die Schaffung neuer Coins zu begrenzen. Dadurch werden die digitalen Münzen dauerhaft aus dem Verkehr gezogen, indem sie an eine tote Wallet-Adresse auf der Blockchain gesendet werden.

Kosten der Produktion

Das Mining von Kryptowährungen erfordert teure Computerhardware und erhebliche Strommengen. Je mehr Miner an einer Blockchain beteiligt sind, desto schwieriger ist die Lösung der kryptografischen Berechnungen und das Mining einer Kryptowährung. Damit soll eine stabile Rate der Blockbildung aufrechterhalten werden. Doch je komplizierter eine Kryptowährung zu minen ist, desto mehr steigen die Kosten. 

Wenn der Preis einer Kryptowährung unter die Produktionskosten fällt, stellen einige Miner das Mining ein. Dadurch verringert sich die Rate, mit der neue Coins in den Bestand aufgenommen werden. Steigt der Preis einer Kryptowährung über die Produktionskosten, können mehr Miner dem Netzwerk beitreten, um durch den Verkauf der von ihnen geminten Coins Gewinne zu erzielen.

Verfügbarkeit an den Börsen

Kleinere Kryptowährungen werden in der Regel nur an einigen wenigen Börsen notiert, was den Zugang für Trader einschränkt. Wenn sie kaum gehandelt werden, können sie große Geld-Brief-Spannen aufweisen, die einige Anleger abschrecken. Wird eine kleine Kryptowährung an größeren Börsen mit mehr Nutzern notiert, kann die Nachfrage steigen und den Preis in die Höhe treiben, da sie für mehr Händler zugänglich wird.

Wettbewerb

Es werden ständig neue Kryptowährungen eingeführt. Obwohl es für ein Projekt schwierig sein kann, sich von der Masse abzuheben, ist es einigen gelungen, eine Verbesserung oder Alternative zu einem bestehenden Netzwerk oder eine neue Dienstleistung anzubieten. Wenn die Akzeptanz der neuen Kryptowährung wächst, erhöht sich der Preis und die Nachfrage nach konkurrierenden Projekten kann sinken.

Inflation der Fiat-Währung

Anleger können sich für den Kauf von Kryptowährungen als Wertaufbewahrungsmittel entscheiden, um sich gegen die Inflation einer Fiat-Währung abzusichern. Dies erhöht die Nachfrage und treibt den Preis der Kryptowährung in die Höhe. 

Steuerung

Kryptowährungen mit stabilen Governance-Mechanismen wecken tendenziell mehr Vertrauen bei den Anlegern als ein Projekt ohne ein transparentes System für die Entscheidungsfindung und Protokolländerungen. Wenn ein Governance-System jedoch zu langsam ist, um Verbesserungen einzuführen, kann dies das Interesse der Anleger an dem Projekt verringern. 

Vorschriften

Investoren, die von der Dezentralisierung der Kryptowährungen angezogen werden, können sich gegen die Aussicht auf eine Regulierung der Branche durch staatliche Stellen sträuben. Dadurch sinkt ihr Interesse am Kauf von Coins und Token, wenn sie die Einführung von Vorschriften erwarten.

Strenge Regulierungsvorschriften in China haben die Kryptowährungspreise in den letzten Jahren mehrmals abstürzen lassen, da sie den Handel einschränkten. Sie haben auch dazu geführt, dass Mining-Kapazitäten in andere Länder wie die USA verlagert wurden.

Die potenzielle Regulierung in den USA hat die Anleger verunsichert. Die Verabschiedung klarer Vorschriften könnte daher für Transparenz sorgen und die Nachfrage erhöhen, da Anleger, die sich bisher zurückgehalten haben, in den Markt einsteigen würden.

Wie funktioniert der Kryptohandel?

Möchten Sie wissen, wie man Kryptowährungen kauft? Es gibt mehrere Möglichkeiten für den Handel mit Kryptowährungen. Je nach Ihren Kenntnissen, Ihrer Erfahrung und Ihrer Investitionsstrategie können Sie den Handel mit Kryptowährungen so gestalten, wie es für Sie am sinnvollsten erscheint.

Kryptohandel und -investitionen: So geht's

CFD-Handel

Sie können in einen Kryptomarkt einsteigen, indem Sie einen Coin oder Token an einer Kryptobörse kaufen und in einem Wallet halten. Dabei ist zu beachten, dass die Bearbeitungszeit für eine Transaktion langsamer sein kann als an den Devisenmärkten. Eine Alternative ist der Handel mit Kryptowährungs-CFDs – diese haben schnelle Transaktionszeiten.

Ein CFD ist ein Derivatprodukt, bei dem sich ein Broker bereit erklärt, einem Trader die Kursdifferenz eines zugrunde liegenden Assets zwischen zwei Terminen – dem Eröffnungs- und dem Schlussdatum eines Kontakts – zu zahlen. Sie können eine Long-Position eingehen und darauf spekulieren, dass der Kurs steigt. Oder Sie können eine Short-Position eröffnen und auf fallende Kurse setzen. 

Wenn Sie beispielsweise mit einem Bitcoin-CFD handeln, spekulieren Sie auf die Entwicklung des BTC/USD-Kurses. Der Unterschied zwischen CFDs und Terminkontrakten besteht darin, dass sie kein festes Verfallsdatum haben.

Zwischen dem Kauf von Kryptowährungen und dem Handel mit Kryptowährungs-CFDs gibt es wesentliche Unterschiede. Aufgrund der Übernachtgebühren für das Halten der CFD-Positionen über Nacht werden Differenzkontrakte in der Regel nicht als langfristige Investitionen betrachtet.

Wenn Sie eine Kryptowährung kaufen, speichern Sie diese in einem Wallet. Beim Handel mit CFDs hingegen wird die Position auf Ihrem Trading-Konto gehalten, das von einer Finanzbehörde reguliert wird. 

Beim CFD-Handel sind Sie flexibler: Sie sind nicht an den Vermögenswert gebunden, sondern haben lediglich einen Derivatkontrakt gekauft oder verkauft. Sie können auch auf fallende Kurse spekulieren, indem Sie eine Short-Position (Verkauf) eingehen. In diesem Fall werden Sie Geld verlieren, wenn der Kurs steigt.

Bitte beachten Sie, dass der CFD-Handel riskant ist. Differenzkontrakte sind gehebelte Produkte. Dies bedeutet, dass Ihre potentiellen Gewinne höher ausfallen können. Wenn sich der Markt jedoch gegen Ihre Position entwickelt, werden auch Ihre Verluste steigen.

Spot-Trading

Beim Spot-Handel (auch Kassahandel) mit Kryptowährungen werden Coins und Token an einer Börse zum aktuellen Marktpreis gekauft und verkauft. 

Anleger konzentrieren sich auf das „Hodling“, also das Halten einer Kryptowährung über einen langen Zeitraum, bevor sie diese verkaufen. Ein Spot-Trader hingegen setzt auf kurzfristige Transaktionen und steigt aus, sobald sich der Preis nach oben bewegt.

Beim Kassahandel mit Kryptowährungen an Börsen haben Trader keine Hebelwirkung wie beim CFD-Handel. Und im Gegensatz zum CFD-Trading besitzen Spot-Händler die Kryptowährung direkt und handeln nicht mit einem Derivatkontrakt. Futures-Kontrakte auf Kryptowährungen werden an Krypto-Börsen gehandelt. Der Handel mit Bitcoin-Futures findet auch an der Chicago Mercantile Exchange (CME) statt. Mit ihnen kann man auf den Preis bestimmter Kryptowährungen spekulieren, ohne sie kaufen zu müssen.

Futures und Optionen

Futures sind Derivatkontrakte zwischen zwei Anlegern, die auf den künftigen Preis eines Basiswerts zu einem bestimmten Datum spekulieren. Die ersten Futures-Kontrakte für Bitcoin wurden im Dezember 2017 an der Chicago Board Options Exchange (CBOE) notiert, wurden aber bald wieder eingestellt. Auch die CME führte im Dezember 2017 Bitcoin-Futures ein, die weiterhin über die elektronische Handelsplattform Globex gehandelt werden. Im Februar 2021 ergänzte die CME den Handel mit Ether-Futures.

Ein Optionskontrakt ist eine weitere Form eines Derivats, das Tradern das Recht gibt, einen Vermögenswert zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Im Gegensatz zu einem Terminkontrakt besteht jedoch keine Verpflichtung zum Kauf oder Verkauf. Ein Kaufkontrakt wird als Call-Option bezeichnet. Ein Verkaufskontrakt nennt man Put-Option. Rechnet ein Trader mit einem Anstieg des Bitcoin-Preises, kann er eine Call-Option kaufen und im Falle eines Aufwärtskurses profitieren. Wenn er einen Rückgang des Preises erwartet, kann er eine Put-Option kaufen und bei einem fallenden Bitcoin-Preis einen Gewinn erzielen. Bitte beachten Sie, dass Bitcoin erhebliche Kursschwankungen verzeichnen und sich entgegen Ihren Erwartungen entwickeln kann, was möglicherweise zu Verlusten führt.

ETF-Handel

Ein börsengehandelter Kryptowährungsfonds (ETF) bildet den Kurs eines oder mehrerer Сoins oder Token ab. Die Anteile an einem ETF werden an Börsen gehandelt und ihre Kurse schwanken während der gesamten Handelssitzung.

Der ProShares Bitcoin Strategy ETF (BITO) war der erste ETF auf Kryptowährungen, der im Oktober 2021 an einer US-Börse aufgelegt wurde. BITO verfolgt die Preise von Bitcoin-Futures-Kontrakten und nicht den Bitcoin-Kassakurs. 

Anträge für börsengehandelte Kryptowährungsfonds wurden bisher von der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) abgelehnt. Mehrere Bitcoin-ETFs und börsengehandelte Produkte (ETPs) wurden bereits in Kanada aufgelegt. Außerdem gibt es Bitcoin- und Ether-ETFs sowie ETPs, die an europäischen Börsen wie der Euronext gehandelt werden. 

Gibt es eine Handelsstrategie für Kryptowährungen?

Es stehen zahlreiche Handelsstrategien zur Auswahl, aus denen Sie Ihren eigenen Trading-Plan erstellen können. Trader entwickeln eine Handelsstrategie für Kryptowährungen auf der Grundlage von Recherchen, zu denen auch das Setzen von Stop-Loss- und Take-Profit-Aufträgen, die Begrenzung des Handelsvolumens und ein ausgewogenes Verhältnis von Vermögenswerten gehören kann, wie man es auch bei Aktien, Rohstoffen, Indizes und Forex tut.

Obwohl es keine beste Kryptowährung zum Traden gibt, kann Ihnen eine solide Handelsstrategie beim Spekulieren auf den Kryptomärkten bei der Entscheidung helfen, welche Kryptowährung Ihren Trading-Zielen entspricht und Ihr Risiko begrenzt.

Trading-Strategien für Kryptowährungen

Daytrading 

Eine der beliebtesten aktiven Trading-Strategien für Kryptowährungen, das Daytrading, erfordert regelmäßiges Portfoliomanagement und ständige Positionsüberwachung. Beim Daytrading steigt man an einem einzigen Tag in Positionen ein und aus, um auf die Intraday-Kursbewegungen einer Anlage zu spekulieren. 

Im Zusammenhang mit den Kryptomärkten, die 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr geöffnet sind, hat der Begriff „Daytrading“ eine etwas andere Bedeutung. Er bezieht sich in der Regel auf einen kurzfristigen Trading-Ansatz, bei dem Händler ihre Positionen innerhalb von 24 Stunden oder weniger öffnen und schließen.

Swingtrading

Swingtrading ist eine längerfristige Strategie. In der Regel halten Trader Positionen länger als einen Tag, jedoch nicht länger als einen Monat. Meist versuchen Swingtrader, von Kursschwankungen zu profitieren, die oft mehrere Tage oder Wochen andauern können. Dabei nutzen sie eine Kombination aus fundamentaler und technischer Analyse. Beim Swingtrading kann man Entscheidungen rationaler und weniger hektisch treffen.

Trendtrading

Bei der Strategie des Trendtradings, auch als Positionshandel bezeichnet, halten Trader ihre Positionen für einen längeren Zeitraum, in der Regel mehrere Monate. Trendtrader versuchen, von Kurstrends der Kryptowährungen zu profitieren. Typischerweise eröffnen sie bei einem Aufwärtstrend eine Long-Position und gehen bei einem Abwärtstrend short. Sie stützen sich meist auf die fundamentalen Faktoren, die der Preisentwicklung zugrunde liegen, und ziehen Ereignisse in Betracht, die sich erst nach längerer Zeit abspielen könnten. Trendtrader sollten jedoch immer die Möglichkeit einer Trendumkehr in Betracht ziehen.

Scalping

Als eine der schnellsten Handelsstrategien wartet man beim Scalping nicht darauf, dass sich große Preisbewegungen oder klare Trends abzeichnen. Scalper spezialisieren sich darauf, kleine Kursschwankungen immer wieder zu nutzen. Sie halten ihre Trades nicht lange offen. Stattdessen können sie Positionen in Sekundenschnelle eröffnen und schließen. Scalping gilt als fortgeschrittene Handelsstrategie und ist für Anfänger nicht zu empfehlen. Sie wird häufig von „Walen“ genutzt. Da die prozentualen Gewinnziele gering sind, sind größere Positionen sinnvoller.

Positionstrading

Beim Positionshandel, auch als Trendtrading bekannt, konzentriert man sich eher auf langfristige Preistrends als auf kurzfristige Volatilität.

Arbitrage

Beim Arbitragehandel kauft man einen Vermögenswert auf einem Markt und verkauft ihn auf einem anderen, um von den Preisunterschieden zwischen den beiden Märkten zu profitieren. Auf den Kryptomärkten können Sie einen Coin oder Token an einer Börse kaufen und ihn an eine andere überweisen, um ihn zu einem höheren Preis zu verkaufen. 

Wenn zum Beispiel der Bitcoin-Preis auf Coinbase 24.000 $ beträgt, aber auf Binance bei 24.400 $ liegt, können Sie Bitcoin auf Coinbase kaufen und sie dann auf Binance übertragen, um mit einem Gewinn von 400 $ zu verkaufen. Mit Hunderten von Krypto-Börsen in Betrieb gibt es viele potenzielle Möglichkeiten für den Arbitragehandel. Allerdings können unerwartete Kursschwankungen den potenziellen Gewinn zunichte machen und zu einem Verlust führen.

Range-Trading

Beim Range-Trading setzen Händler vor allem auf die technische Analyse. Dabei versuchen sie, Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für den Preis einer Kryptowährung zu identifizieren, weil der Kurs für eine gewisse Zeit innerhalb dieser Spanne bleiben dürfte. Wenn sich der Wert dem Unterstützungsniveau nähert, steigt der Trader ein. Wenn er sich dagegen in Richtung des Widerstands bewegt, steigt er aus. Außerdem achtet der Trader darauf, wann der Kurs aus dem Bereich unterhalb der Unterstützung oder oberhalb des Widerstands ausbricht.

Hochfrequenzhandel

Der Hochfrequenzhandel (eng.: high-frequency trading, HFT) ist eine fortschrittliche Strategie, bei der Algorithmen und Bots zum automatischen Ein- und Ausstieg aus Positionen eingesetzt werden. HFT umfasst Computerwissenschaften, komplexe Marktkonzepte und Mathematik und ist nicht für Anfänger geeignet. 

Durchschnittskosteneffekt

Da es selbst mit den besten technischen Analyseinstrumenten so schwierig ist, den Markt exakt zu timen, d. h. genau am Tiefpunkt in eine Position einzusteigen und genau am Höchststand auszusteigen, bietet sich als Alternative das Dollar-Cost-Averaging (Durchschnitsskosteneffekt) an. Wie bei Aktieninvestitionen bezieht sich die Strategie auf den Kauf einer Kryptowährung in regelmäßigen Zeitabständen. Auf diese Weise investieren Sie kontinuierlich, unabhängig davon, ob der Preis hoch oder niedrig ist. Dies führt zu einem durchschnittlichen Kaufpreis, der unter den Höchstkursen liegt und Ihnen immer noch Spielraum für potenzielle Gewinne bietet. Somit entfällt der Stress bei der Entscheidung, wann man einsteigen sollte. Allerdings müssen die Markttrends weiterhin analysiert werden, um den Zeitpunkt für den Verkauf und die Gewinnmitnahme zu finden.

Wie funktioniert der CFD-Handel mit Kryptowährungen?

Möchten Sie mit CFDs auf Kryptowährungen handeln? Eröffnen Sie ein Konto bei einem Krypto-Broker wie Capital.com. Sie können CFDs auf Kryptowährungen sowie Aktien, Rohstoffe und Forex über dasselbe Trading-Konto handeln.

So einfach geht's: Befolgen Sie die folgenden Schritte:

1. Trading-Konto erstellen und anmelden;

2. Geld in der gewünschten Fiat-Währung einzahlen und auswählen, welchen Kryptowährungs-CFD Sie handeln möchten;

3. Bevorzugte Handelsstrategie und Charting-Tools zum Erkennen von Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten nutzen;

4. Long- oder Short-Position eröffnen und den Einsatz von Risikomanagement-Tools wie einem Stop-Loss oder einem garantierten Stop-Loss zur Risikosteuerung in Betracht ziehen;

5. Position anhand technischer und fundamentaler Analyse auf der Grundlage Ihrer Strategie überwachen;

6. Position schließen, wenn Ihre Handelsstrategie dies erfordert.

Beispiel für den CFD-Handel mit Kryptowährungen

Wie funktioniert der Handel mit einem Krypto-CFD in der Praxis? Hier ist ein einfaches Beispiel und das mögliche Ergebnis. 

CFD-Handel: Verkauf von Ether (ETH)

Der Preis des Ethereum-Coins Ether erreichte sein Allzeithoch von 4.362 $ am 12. Mai 2021 und fiel im August 2022 auf etwa 1.800 $. Nehmen wir an, Sie glauben, dass sich der Ether-Kurs erholen wird, und entscheiden sich für eine Long-Position. Sie kaufen Ether gegen den US-Dollar (ETH/USD). 

In unserem Beispiel liegt der aktuelle Marktpreis von Ether bei 2.500 $. Sie kaufen fünf Kontrakte (jeder entspricht einem ETH), um einen Trade zu diesem Preis zu eröffnen (ohne Hebelwirkung, d.h. 1:1). 

Ergebnis A: Ein gewinnbringender Handel

Wenn Ihre Vorhersage richtig war und der Preis von Ether steigt, wäre Ihre Position profitabel. Angenommen, der neue ETH-Preis beträgt 3.008 $. Sie könnten Ihre Position schließen und den Gewinn mitnehmen, indem Sie fünf Kontakte zum Preis von 3.000 $ (der aufgrund des Spreads etwas niedriger ist als der Durchschnittspreis) verkaufen. 

Da sich der Markt um 500 $ zu Ihren Gunsten bewegt hat (3.000 $ - 2.500 $), wäre der Gewinn aus Ihrem ETH-Trade: 5 x 500 $ = 2.500 $

 

Ein gewinnbringender Handel

Ergebnis B: Ein verlustbringender Handel

Die Märkte für Kryptowährungen sind extrem volatil und der Kurs könnte sich gegen Sie wenden. Wäre der Ether-Kurs gefallen, würde Ihre Position mit Verlust geschlossen werden. 

Nehmen wir an, Sie beschließen, aus dem Trade auszusteigen, nachdem der Markt auf 2.008 $ gefallen ist. Sie verkaufen also fünf Kontrakte zum Preis von 2.000 $ (der aufgrund des Spreads etwas niedriger ist als der Durchschnittspreis). Der Markt hat sich um 500 $ gegen Sie bewegt (2.500 $ - 2.000 $), d.h. Ihr Verlust beträgt: 5 x 500 $ = 2.500 $
 

Ein verlustbringender Handel

CFD-Handel mit Kryptowährungen: Vor- und Nachteile

Der CFD-Handel mit Kryptowährungen weist einige Besonderheiten auf:

Liquidität - Die Liquidität misst, wie leicht ein Vermögenswert in Bargeld umgewandelt werden kann, ohne den Marktpreis zu beeinflussen. Je liquider ein Vermögenswert ist, desto besser ist die Preisbildung und desto schneller sind die Transaktionszeiten. Der Kryptomarkt gilt als illiquide, was zum Teil auf die Verteilung der Aufträge auf die einzelnen Börsen zurückzuführen ist, wie die Preisunterschiede zeigen. Dies bedeutet, dass eine relativ kleine Anzahl von Trades einen großen Einfluss auf die Marktpreise haben kann – ein Faktor, der zur Volatilität von Kryptowährungen beiträgt. Beim Handel mit CFDs auf Kryptowährungen ist es jedoch viel einfacher, in die Märkte zu investieren: Sie kaufen nicht den Basiswert, sondern lediglich ein Derivatprodukt.

Hebelwirkung - CFDs können auf Margin gehandelt werden. Man muss also nur einen Bruchteil des Wertes seines Trades einzahlen und leiht sich das restliche Kapital im Grunde von seinem Broker. Dies bietet eine einfachere Zugänglichkeit, ein größeres Engagement und bessere Ergebnisse. Angesichts der Volatilität der Anlageklasse kann dies insbesondere bei Kryptowährungen von Nutzen sein. Allerdings bringt es auch erhöhte Risiken mit sich. 

Gehebeltes Trading kann Ihre Gewinne erhöhen, aber auch die Risiken und Verluste können dadurch steigen. Bevor Sie mit dem Handel beginnen, sollten Sie sich über die Funktionsweise von Hebelwirkung informieren.

Beispiel für CFD-Handel mit Kryptowährungen

Die Möglichkeit, long oder short zu gehen - Wenn Sie eine Kryptowährung kaufen, können Sie nur bei einem Kursanstieg potenziell profitieren. Capital.com bietet Ihnen jedoch die Möglichkeit, mit CFDs auf Kryptowährungen sowohl auf fallende als auch auf steigende Märkte zu setzen. Sollte sich der Trade jedoch gegen Ihre Position entwickeln, kann es zu Verlusten führen.

Hinweis: CFDs werden aufgrund der Übernachtgebühren für die Aufrechterhaltung der Positionen über Nacht als kurzfristige Geldanlage betrachtet.

Warum Capital.com?

Fortschrittliche KI-Technologie: Ein personalisierter Newsfeed versorgt User mit einzigartigen Inhalten je nach ihren Präferenzen. Das neuronale Netzwerk analysiert das In-App-Verhalten und schlägt Videos und Artikel vor, die zu Ihrer Anlagestrategie passen. So können Sie Ihren Ansatz beim Handel mit Krypto-CFDs verfeinern.

Handel auf Margin: Bei Capital.com können Sie mit CFDs auf Kryptowährungen auch mit einem geringen Guthaben auf Ihrem Konto handeln. Denken Sie daran, dass CFDs gehebelte Produkte sind. Dies bedeutet, dass sowohl Gewinne als auch Verluste höher ausfallen können.

Differenzhandel: Beim CFD-Trading mit Kryptowährungen kaufen Sie nicht den Basiswert selbst. Sie spekulieren lediglich auf den Anstieg oder Rückgang des Kryptowährungskurses. Ein CFD-Trader kann short oder long gehen, Stop- und Limit-Losses setzen sowie Handelsszenarien anwenden, die seinen/ihren Zielen entsprechen. Die Strategien beim CFD-Handel ähneln denen des traditionellen Tradings. 

Allerdings ist der CFD-Handel aufgrund der anfallenden Übernachtgebühren in der Regel kurzfristig. Außerdem sind mit der Hebelwirkung zusätzliche Risiken verbunden, da sie sowohl Gewinne als auch Verluste erhöhen kann.

Umfassende Handelsanalyse: Die browserbasierte Plattform sowie mobile CFD-App ermöglichen es Tradern, ihre eigene Marktanalyse und Prognosen mit technischen Indikatoren zu erstellen. Capital.com bietet Live-Markt-Updates und verschiedene Chart-Formate, verfügbar auf Desktop, iOS und Android.

Registrieren Sie sich bei Capital.com, nutzen Sie unsere Web-Plattform oder laden Sie die mobile Trading-App. Sie benötigen nur drei Minuten, um ein Konto zu eröffnen und die meistgehandelten Märkte der Welt zu erkunden.

Handelszeiten für Kryptowährungen

Wann ist die beste Zeit für den Handel mit Kryptowährungen? Werden Kryptowährungen rund um die Uhr gehandelt? Im Gegensatz zu Aktien- oder Rohstoffbörsen, die am Wochenende geschlossen sind, gibt es für Kryptowährungen keine festen Marktzeiten. Kryptowährungen werden rund um die Uhr auf der ganzen Welt gehandelt. Die aktivsten Stunden für den Kryptohandel liegen jedoch zwischen 08:00 und 16:00 Uhr Ortszeit.

Krypto-Trading

Wenn die Liquidität auf dem Kryptowährungsmarkt hoch ist, werden die Transaktionen voraussichtlich schneller ausgeführt. Wenn der Markt wenig gehandelt wird, kann es schwieriger sein, Positionen zu Ihrem Wunschpreis zu eröffnen und zu schließen. 

Bei Capital.com steht der Handel mit CFDs auf Kryptowährungen zu den folgenden Zeiten zur Verfügung:

  • Montags bis Freitags: 00:00 – 21:00, 21:05 – 00:00

  • Samstags: 00:00 – 21:00

  • Sonntags: 21:05 – 00:00

Die Handelszeiten für eine bestimmte Kryptowährung können Sie jederzeit auf der entsprechenden Marktseite unserer Website oder auf der Handelsplattform einsehen.

FAQ

Ist der Kryptohandel profitabel?

Die Preise von Kryptowährungen sind sehr volatil. Dies bietet Tradern die Möglichkeit, durch den Verkauf von Kryptowährungen nach einem massiven Kursanstieg zu profitieren. Allerdings bedeutet die hohe Volatilität auch, dass der Handel mit Kryptowährungen ein hohes Risiko birgt, Geld zu verlieren, wenn die Kurse abstürzen.

Wie kann man mit Kryptowährungen handeln?

Es gibt verschiedene Instrumente, mit denen Sie Kryptowährungen handeln können. Dazu gehören der direkte Kauf und Verkauf von Coins an Börsen, der Handel mit Futures, Optionen und Differenzkontrakten (CFDs) sowie der Handel mit börsengehandelten Fonds (ETFs).

Ist der Handel mit Kryptowährungen sicher?

Die Kryptowährungsmärkte sind nicht reguliert. Es besteht das Risiko, dass es sich bei manchen Coins oder Token um Betrug handelt. Daher sollten Sie eine seriöse Kryptowährungsbörse wählen, die Sicherheitsmaßnahmen wie Identitätsprüfung durchführt.

Sind Kryptowährungen risikoreicher als Aktien?

Investitionen in Kryptowährungen sind risikoreicher als in Aktien, da der Markt weniger etabliert und anfällig für extreme Volatilität ist. Außerdem unterliegen Börsen und öffentliche Unternehmen, die ihre Aktien verkaufen, im Gegensatz zu Kryptowährungen der Regulierung durch die Finanzbehörden. Grundsätzlich ist jedoch jeder Handel risikoreich und kann zu Verlusten führen, wenn sich der Markt gegen Ihre Position entwickelt.

Wie startet man mit dem Krypto-Trading?

Wenn Sie in den Handel mit Kryptowährungen einsteigen möchten, können Sie ein Trading-Konto eröffnen und es mit einer Fiat-Währung aufladen. Wählen Sie aus, mit welchen Coins oder Token Sie traden möchten, legen Sie eine geeignete Handelsstrategie fest und nutzen Sie technische und fundamentale Analysetools, um zu entscheiden, wann Sie eine Position eröffnen und schließen sollten.

Wie kann man die Preise von Kryptowährungen vorhersagen?

Sie können technische und fundamentale Analysetools verwenden, um Ihre Prognosen über die künftige Wertsentwicklung einer Kryptowährung zu erstellen. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass eine hohe Marktvolatilität genaue Vorhersagen erschwert. Die Prognosen von Analysten und Algorithmen können falsch sein.

Was ist die erste Kryptowährung?

Bitcoin war die erste Kryptowährung, die im Januar 2009 von einem anonymen Entwickler unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto eingeführt wurde. Im August 2022 ist sie gemessen am Marktwert immer noch die größte Kryptowährung.

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